Schaut euch den Franzosen Franky Zapata an, wie er ins Guinnessbuch kommt

Hoverboards waren in letzter Zeit ziemlich oft in den Nachrichten. Das englische „to hover“ bedeutet eigentlich schweben, doch die meisten Hoverboards, die man heute kaufen kann, haben Räder und sie rollen über die Straße.

Doch jetzt gibt es eines, das wirklich durch die Luft fliegt. Und das auch noch mit Stil. Es gehört dem französischen Jet-Ski-Meister Franky Zapata.

Entwickelt von Zapata Racing stellt das Flyboard Air eine Abkehr von vorherigen Modellen dar, die von einem Wasserstrahl getragen über einem See flogen. Dazu schleppten sie einen Schlauch hinterher, der stets genügend Wasser ansaugt, das durch die Düsen wieder ausgestoßen wird.

Beim neuen Flyboard Air kommt ein unabhängiger Antrieb zum Einsatz, mit dem man bis zu zehn Minuten lang in der Luft bleiben kann. Zapata teilte mit, dass die Spitzengeschwindigkeit bei 150 km/h liegt. Diese erreicht er mit einem Rucksack voller Kerosin auf dem Rücken, mit vier Jetmotoren unter dem Hoverboard und mit Stabilisierungstechnik, wie man sie von Drohnen kennt. 1000 PS Leistung sollen zur Verfügung stehen.

Frankyboy hat jedenfalls erstmal einen neuen Weltrekord aufgestellt. Er steht jetzt im Guinnessbuch der Rekorde mit der größten Entfernung, die jemals auf einem Hoverboard zurückgelegt wurde. Der Rekord stand bisher bei 275,9 Meter, aufgestellt im Jahr 2015 vom kanadischen Erfinder Catain Alexandru Duru.

Zapata flog mit seinem Board jetzt an der franzöischen Riviera mehr als zwei Kilometer weit, um genau zu sein: Er schaffte ganze 2252 Meter. Dabei flog er 50 Meter hoch, aber nur 60 km/h schnell. Als er die Auszeichnung von Guinness übernahm, sagte der 37-Jährige: „Das ist echt ein Lebenswerk gewesen.“ Doch dabei soll es nicht bleiben, er hat noch das Ziel, durch die Wolken zu fliegen.

Chapeau!

 

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