Seht die angsteinflößende Rennserie, die Fans von Ampeln, Kreisverkehren oder … Ordnung ins blanke Entsetzen stürzt

Na gut, wir geben es zu: Diesen Clip gibt es auf YouTube schon seit ein paar Monaten. Und irgendwie haben wir ihn beim ersten Mal verpasst. Aber jetzt haben wir ihn gesehen. Und was wir gesehen haben, können wir euch einfach nicht nicht zeigen.

Obiges Video konzentriert sich auf die Anfangsminuten des Drei-Stunden-Rennens zur „World Figure 8 Championship 2015“ auf dem Indianapolis Speedrome, aus welchem letztlich der vermutlich völlig geisteskranke Ben Tunny als Sieger hervorging.

Anders als, sagen wir, Suzuka – eine Strecke in Achter-Form, die sich am kreuzenden Punkt einer Brücke bedient, um grauenhafte Katastrophen zu verhindern – hat diese Rennserie eher wenig Lust auf Dinge, die überschätzte Unwichtigkeiten wie … ähm … die Sicherheit erhöhen.

Stattdessen konkurriert das Feld auf einem kurzen, flachen Kurs, der die Fahrer dazu zwingt, beängstigend schnell ankommenden Verkehr „zu überwinden“. Zwei Mal pro Runde.

Es ist wahrlich das blanke Grauen. Und das bereits aus der Zuschauerperspektive. Wie dieses Onboard-Video zeigt, verschlimmert das Selbst-hinter-dem-Steuer-Sitzen den Effekt um mindestens das Zehnfache.

Drei Dinge helfen den Fahrern, sich aus dem Gröbsten rauszuhalten: Können, Erfahrung und ein guter Draht zu Gott.

Für möglichst große Geschwindigkeiten werden die Figure-8-Autos so leicht gebaut, wie es irgendwie geht. Verständlicherweise wird dabei aber an den Überrollkäfigen nicht gespart.

Was Figure-8-Racing uns allen eindringlich vor Augen führt, kann nur so zusammengefasst werden: Der TopGear Test Track ist verdammt gut für Ausdauerrennen geeignet. Natürlich sollten die Fahrer vorher recht umfangreiche Verzichtserklärungen unterschreiben ... 

Die Formel 1 sucht nach Möglichkeiten, spannender zu werden? Hiervon würden wir eher abraten ...

 

Autor: Stefan Wagner

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