Ein japanischer Drift-Champion zerstört Reifen mit der Kraft der Elektrizität ...

Wenn etwas zu lange in Japan gelassen wird, bringt man es dort zum Driften. Egal was. Das Beweisstück? Ein Tesla Model S P85+.

Heckantrieb, 421 PS, 600 Newtonmeter Drehmoment: Eigentlich sind das drei Werte, die den vollelektrischen Luxusdampfer vom Start weg durchdrehen lassen, oder?

Nun ja, damit liegt ihr ziemlich … falsch. Warum? Elon Musk hat eine elektronische Spaßbremse in das Gehirn des Tesla programmiert, die potenzielle Driftversuche im Keim erstickt. Buuuuh.

Das bedeutet allerdings nicht, das E-Drifts vollkommen unmöglich sind. Der obige Clip beweist euch das Gegenteil, denn ein paar kluge Köpfe haben den inneren Hooligan im Model S befreit.

Tatsächlich ist die ganze Sache sogar recht einfach, denn ihr müsst nur den Sicherungskasten finden und die Sicherung lokalisieren, welche die Traktionskontrolle, die Servolenkung und viele andere elektronische Helfer am Leben hält. Diese müsst ihr ziehen und lässig über eure Schulter werfen. Fertig. (Selbstverständlich bitte nicht machen. Logisch, oder?)

In dem Video seht ihr den ehemaligen Drift-Champion Nobuteru Taniguchi, der uns veranschaulicht, wie geräuschloses Querfahren auszusehen hat.

Spult zur 30-Sekunden-Marke und werdet Zeuge, wie das sofort verfügbare Drehmoment des Model S die Hinterreifen zum Qualmen bringt.

Und vor allem: Hört dabei zu. Beziehungsweise hört, dass ihr nichts hört. Denn normalerweise vernimmt man beim Anblick von driftenden Fahrzeugen diesen schrillen Ton eines Motors, der an der roten Drehzahllinie hängt. Doch hier klingt es so, als hätte jemand auf Stumm geschaltet. Der einzige Lärm kommt von den Reifen, die um Gnade winseln.

Ist das die Drift-Zukunft? Oder brauchen Qualm und Querness die Unterstützung vom Motorsound?

 

Autor: TopGear

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