Klaut euch Kopfhörer, dreht den Sound auf und schwelgt im Geschrei dieses Vierscheiben-Wankels

Lexus LFA, Porsche Carrera GT und Aston Martin GT12 verfügen alle über ein ziemlich mächtiges Paar Lungen. Aber dieser kleine Mazda RX-3 gibt ihnen ganz schön was zu Knabbern. Und das wir jemals so etwas sagen würden, hätten wir niemals für möglich gehalten.

Das niemals für möglich gehaltene ist das Werk von RP Customs aus Australien. Mit ein bisschen Hilfe der Motorenbauer von Curran Brothers Racing.

Das Tag Team warf den Siebziger-Jahre-Standardmotor über Bord und tauschte ihn gegen einen – tief Luft holen jetzt – sehr epischen, frei saugenden, einspritzenden, trockensumpfgeschmierten 26B-Vier-Scheiben-Wankel. Und ja, ein 26B befand sich im Mazda 787B, mit dem die Japaner 1991 die 24 Stunden von Le Mans gewannen.

Was die Leistungsdaten betrifft, sind wir uns hier nicht wirklich sicher, aber geht mal davon aus, dass sie sich irgendwo in der Region von „verdammt viel“ aufhalten.

Wie ihr oben sehen könnt, überfordert das kleine Coupé seine Hinterachse mit beängstigender Leichtigkeit. Und es scheint sich selbst mit so viel Drehmoment zu überschütten, dass es sein Chassis im Handumdrehen in einen Marshmallow verwandeln könnte.

Ach ja, und es klingt wie ein Formel-1-Auto. Nicht irgendein Formel-1-Auto, sondern eins aus den späten Achtzigern/frühen Neunzigern. Ihr wisst schon, die gute alte Zeit, als Formel Eins noch brachiale V10- und V12-Monster hatte, die sich gut anhörten. Wirklich gut.

Fehlt eigentlich nur noch ein anständiger Turbolader auf dem alten, lustigen Eimer. Wer dafür ist, hebe jetzt die Hand ...

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