Der Hoonigan ist zurück. Und zwar mit einem stark getunten Rallye-Auto aus den Siebzigern ...

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Als wir Ken Block Anfang des Jahres besuchten, gab der Driftkönig höchstpersönlich einen Ausblick auf etwas ganz Besonderes – einen Ford Escort MK2 aus den 1970ern mit einigen Meter mehr an Radkästen und einem Trick-Differenzial

„Das erste Mal fuhr ich einen [MK2 Escort] bei der Colin McRae Memorial Rallye. Das war das erste Mal, dass ich versuchte mit einem Fahrzeug mit Heckantrieb bei einer Rallye teilzunehmen. Und ich war schlecht. Ich konnte es kaum fassen, wie schwierig das ist“, erzählte uns Herr Block.

„Seitdem wollte ich besser darin werden und irgendwann mal selbst einen besitzen. Deshalb habe ich vor einigen Jahren eine entschärfte Straßenversion gekauft und sie, bei dem Versuch bei einer [Schotter]-Rallye teilzunehmen, auch gleich zerstört. Also haben wir uns dazu entschieden eine reine Straßenvariante daraus zu machen, was so viel bedeutet wie: Wir wollten ein Gymkhana-Auto daraus bauen.“

Nun, hier ist das Auto jetzt. Es wurde mit einem typischen Qualm-Drift-Burnout-Video in Block-Manier enthüllt:

Unter der MK2-Escort-Haube, welche ganz subtil mit einem riesigen USA-Flagge-Motiv versehen wurde, sitzt ein 2,5-Liter-Millington-Saugbenziner mit vier Zylindern.

333 PS werden über ein sequenzielles Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder geschickt. Mehr als adäquat: Der rote Drehzahlbereich beginnt bei 9000 Umdrehungen pro Minute und die weißen 15-Zöller wurden für ein optimale Qualmausbeute mit Pirelli-Gummis bezogen.

Die brachiale Karosserieoptik stammt übrigens wieder von der japanischen Firma Rocket Bunny, die schon für die anderen Block-Kreationen verantwortlich waren. Wir erinnern uns an den gewaltigen Allrad-Mustang aus Gymkhama 7 mit 850 PS.

“Ich bin begeistert, wie alles hingehauen hat”, sagt Block. “Mein Team und Graham Quick, von Quick Motorsport aus Großbritannien, haben großartige Arbeit beim Bau dieses Fahrzeugs geleistet und Rocket Bunny hat einen fantastischen Exterieur-Job hingelegt.”

Der erste Auftritt vor Publikum wird beim Gymkhana GRID Finale 2015 auf dem Santa Pod Raceway in der UK sein. Im Jahr 2016 soll dann ein „größeres Videoprojekt“ mit dem Escort folgen. Brauchst du dafür noch Fahrer, Ken?

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