Der sportlichste Octavia aller Zeiten bekommt ein Performance-Upgrade, das eigentlich umsonst ist

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Was haben wir denn hier?

Es ist der Skoda Octavia RS 230 mit wenigen Performance-Neuigkeiten.

Von welchen „Performance-Neuigkeiten“ sprechen wir?

Die größte ist sicherlich die Vorderachsquersperre, die das Drehmoment zwischen beiden Fronträdern jongliert und so allzu frühes Untersteuern verhindern soll. Das besagte Differenzial findet ihr auch im Golf GTI mit Performance-Paket und im Seat Leon Cupra.

Es gibt zehn PS mehr und ein neues Abgassystem, der Rest sind dann ausschließlich kosmetische Veränderungen. Ein bisschen schwarze Applikationen hier und ein paar 19-Zöller da – ihr kennt das Spiel ja.

Gib mir Zahlen.

6,7 Sekunden von null auf 100 (0,1 Sekunde schneller als zuvor), elektronisch begrenzte 250 km/h Spitze und weiterhin 350 Newtonmeter Drehmoment.

Also dieses Differenzial, funktioniert es?

Nun ja, laut Datenblatt bringt die Sperre den RS 230 auf Golf-GTI-Performance-Niveau. Skoda verspricht, dass der 230 rund zehn Sekunden schneller die Nordschleife absolviert als der normale Octavia RS. Klingt nach einer Menge Holz, bis man sich daran erinnert, dass die Grüne Hölle insgesamt rund 21 Kilometer lang ist ...

Und wie fühlt es sich an?

Okay, wir fuhren den Sport-Oktavia nur auf einer Rennstrecke. Also dort, wo er eigentlich nicht unbedingt hingehört. Die Quersperre sorgt für ein bisschen mehr Haftung an der Vorderachse – und deshalb auch für höhere Geschwindigkeiten – die Schwierigkeiten des harmloseren Ablegers bleiben allerdings. Warum? Weil weder Achsen, noch Dämpfer oder auch alles andere von Skoda überarbeitet worden sind. Die Lenkung (ja, das Lenkrad ist auch anders, um die Unterschiede zu ergänzen) ist präzise aber nicht allzu rückmeldefreudig.

Flott ist er trotzdem. Und durchzugsstark. Gute Bremsen hat er auch. Die Schaltung, die wir gefahren sind (ihr könnt auch eine DSG-Version ordern, wenn ihr wollt), ist leichtgängig, die Gassen lassen sich sauber durchziehen und die Kupplung ist progressiv ausgelegt.

Und der Rest?

Er ist ein normaler RS und damit ein normaler Octavia. Was so viel bedeutet, dass er praktisch, gut gemacht und komfortabel ist. Die 3000-Euro-Aufpreis gegenüber dem RS mit 220 PS bringen auch mehr Ausstattung in die tschechische Auto-Hütte. Wir sprechen hier von einem Navi, beheizten und elektrisch verstellbaren Sitzen, größeren Felgen und natürlich den bereits erwähnten Performance-Neuigkeiten.

Ist es das Wert?

Wenn man sich das gesamte Paket betrachtet, dann sagen wir eindeutig ja. Wenn man alle zusätzlichen Features in einen Standard-RS packen würde, wäre dieser sogar teurer als der 230. Es ist fast so, als würdet ihr das Power-Update und das Differenzial umsonst bekommen. 33.490 Euro kostet euch die Limousine. Der Kombi ist ab 34.150 Euro zu haben.

 

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