Autos Spass Faktor Stunts 16 02

Lasst uns klein anfangen. Mit einem Crazy Cart. Es macht so viel Spaß, ein elektrisch angetriebenes Tablett durch ein Büro/Flugfeld/Wohnzimmer zu driften, dass man beinahe vergisst, wie groß die Gefahr für jegliche Art von Brüchen ist. Man kann das Ding einfach nicht ernst nehmen. Die gekrümmte Haltung, der verzweifelte Gesichtsausdruck – in der Regel, wenn bemerkt wird, dass es keine Bremse gibt – und die schiere, kindliche Freude im Gesicht mittelalter Männer, wenn sie erstmals einen semi-kontrollierten Slide auf einem 500-Euro-Kinderspielzeug vollführen.

Und das auch, wenn es nur durch pures Glück nicht in der Seite eines 911 Turbo S endet (es war beängstigend knapp). Das Cart ist das Destillat von Spaß – kein Riesen-Preisschild, keine Überheblichkeit. Kaum Angst, dass du Teile eines 200.000-Euro-Supercars aus deiner Stirn pickst, wenn du es versaust. Ähem. Nur Lachen und ruhmreiche Schrammen. Macht Sinn? Natürlich macht es Sinn. Diverse abgebrühte „Ich-drifte-auch-mit-160-km/h“-Kollegen waren mehr als glücklich, den M3 einzutauschen, um mit dem Cart steilzugehen. Noch Fragen? 

Apropos M3. Er war sicher nicht meine erste Wahl, als es um das beste Gefährt für nicht enden wollende Seitwärtsness ging. Zu spitz, zu haarig. Allerdings ist das ganze Gedrifte auch in freundlicherer Umgebung – ich denke ans C 63 Coupé – kein Kinderspiel. Die Brauen wandern schon gerne mal zu stark nach oben, wenn man versucht, die ganze Konfusion zwischen Lenkrad und Pedalen in den Griff zu kriegen. 

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