Vgl Kompakt Sportler 16 16

Und was gibt es sonst so?

Gleiches kann man vom Seat Leon Cupra Performance – mit seiner messerscharfen Karosse und den knallig-orangfarbenen Rädern – nun wirklich nicht behaupten. Letztere sind Teil des 2530 Euro teuren Performance-Pakets, das zusätzlich monströse Brembo-Bremsen und neue Seitenschweller mitliefert. Unser Testwagen trug für weitere 530 Euro Michelin Pilot Sport Cup2 Semi-Slicks. Unter diesen Bedingungen eine höchst bescheidene Idee.

Wir wissen, dass der Cupra auf wärmerem, trockenerem Asphalt als veritabler Favoritenschreck durchgeht. Sein 2,0-Liter-Turbo knallt in der Regel mehr, als es die 290 PS vermuten lassen. Und mit all seinem Grip und seiner Gutmütigkeit kannst du ihn meist schneller die Straße runterfeuern als weitaus stärkeres (aber weniger handzahmes) Gerät. In den Fängen des Winters und auf dieser Strecke jedoch, blühte ihm das gleiche Schicksal wie dem Type-R. Sprich: Dein rechter Fuß braucht mehr Gefühl als ein Lügendetektor, um die Vorderräder nicht ständig ins Nichts laufen zu lassen.

Schaffst du die Gradwanderung, erwarten dich Mengen an Lift-off-Oversteer und eine der feinfühligsten aber präzisesten Lenkungen im Feld. Für eine vernünftige Rundenzeit solltest du jedoch zwei Gänge runterschrauben und dich in Geduld üben – ein echtes Dilemma bei einem Auto mit diesen Fähigkeiten. Wir sollten dem Cupra einen weiteren Besuch abstatten, wenn das Thermometer sich entschieden hat, richtig mitzuspielen.

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