Ferrari-V8-Vergleich: 458 Speciale versus California T

Fer Dolomiten 16 Feature 8

Die neue Lenkung ist Ferrari-typisch leicht und superschnell. Ich finde sie großartig. Zusammen mit der zackigeren Vorderachse erleichtert sie das Auto auf der virtuellen Waage um gefühlte 200 Kilo. Dazu ist der California T jetzt auch hervorragend gedämpft, hat seine Karosseriebewegungen im Griff und er fährt endlich genau dorthin, wo du willst, dass er hinfährt. Ein bisschen steifer könnte er sein, damit die letzten Rappler im Armaturenbrett auch noch verschwinden, aber insgesamt ist das hier schon sehr hohe GT-Schule. Und ich habe den Motor noch nicht mal richtig angefeuert.

Ja, der Motor. Der neue Motor. Jeder will wissen, wie der neue Motor ist. Deswegen sind wir schließlich hier. Sehr viele sehr kluge Ferrari-Ingenieure haben sehr viel sehr kluge Technik entwickelt, damit sich dieser doppelt aufgeladene 3,9-Liter-V8 unter keinen Umständen anfühlt, als wäre er ... naja ... doppelt aufgeladen. Wir haben endlich hochalpines Territorium erreicht und während die Kurven geschlungener und die Natur immer schroffer und wunderbarer wird, erwacht auch der Cali aus seiner konzeptbedingten Gelassenheit. Und bitte glaubt mir: Hier gibt es sehr sehr viel, das erwachen kann.

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