Und auch ihr Pantera und ihre Chevelle sind cool. Trefft die Ringbrothers!

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Wenn irgendwo der Begriff „Ring Brothers“ fällt, denkt man im ersten Moment an eine testosterongesteuerte Bruderschaft, die mit ihren schlecht getunten 3er-BMW zwischen McDonalds und Nordschleife pendelt. Oder an ein Zaubererpärchen in einem mittelmäßigen Hotel in Las Vegas.

Aber in der automobilen Welt sind die „Ringbrothers“ etwas viel seriöseres. Und um Welten besser. Ringbrothers macht Autos. Und zwar nicht irgendwelche Autos, sondern sehr beachtliche Custom-Umbauten. Sie nennen es „neu definierte Klassiker“. Wir nennen es „cool“.

Die Ringbrothers sind Jim und Mike Ring, die eine Werkstatt in Spring Green, Wisconsin haben. Dort modifizieren und verbessern sie US-Muscle-Cars in Autos, die auf Tuningmessen wie der SEMA in Las Vegas Preise abstauben. Eine Menge Preise. Jim und Mike haben ihre eigenen Stil und so mancher wird ihre Umbauten nicht mögen. Aber die Qualität ihrer Arbeiten spricht für sich.

Nehmen wir zum Beispiel ihren jüngsten Streich, der auf der SEMA 2015 stand. Ein Ford Mustang Fastback Widebody, Baujahr 1965, mit CFK-Aufbau und dem hübschen Namen „Espionage“.

So ziemlich alles wurde verändert, angefangen bei der um fünf Zentimeter gegenüber der Serie verbreiterten Karosserie. Absoluter Knaller ist aber der Siebenliter-LS7-V8 mit Kompressor aus der Corvette, den die Gebrüder Ring auf 972 PS und 1163 Newtonmeter Drehmoment gebracht haben. Neun. Sieben. Zwo. Damit hätte Frank Bullitt seine berühmte Verfolgungsjagd schon nach zwei Minuten gewonnen.

Das Interieur ist ganz neu, eine Mischung aus Retro und Moderne. Hier floss eine Menge Gehirnschmalz hinein.

Ein anderes feines Teil der Ringbrothers ist der „ADRNLN“ von 2013. Einmal abgesehen von der Vokal-Knappheit im Namen, zeigt dieser 1971er De Tomaso Pantera, wie der Sportwagen im Jahr 2016 aussehen könnte, wäre der Hersteller nicht 2004 implodiert. Mittlerweile hält das chinesische Unternehmen Ideal TeamVenture die Rechte am Namen De Tomaso, so dass noch eine Hoffnung auf eine Wiederauferstehung glimmt.

Vielleicht sollten die Chinesen einmal bei den Ringbrothers anrufen, um sich den ADRNLN näher ansehen zu dürfen und eine Serienproduktion zu prüfen. Bereits im Original trug der Pantera einen Ami-V8 unterm Blech, daran knüpft der ADRNLN an. Und zwar mit einem 6,2-Liter-LS3-V8 (Stichwort Corvette) mit 608 PS Leistung. Gekoppelt daran ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe von ZF. Das klingt für uns ziemlich gut.

Ihr habt noch immer nicht genug? Dann empfehlen wir euch den „Recoil“ von 2014, eine 1966er Chevrolet Chevelle mit Rennstrecken-Sonderbehandlung. Wie beim Mega-Mustang kommt auch hier der aufgeladene Siebenliter-LS7 zum Einsatz. Dieses Mal mit … (Achtung, Trommelwirbel) … 994 PS!

Jener V8 wurde in einen Motorraum versenkt, aus dem ihr essen könnt. Falls nicht, erwartet euch innen ein handgemachtes Interieur mit viel Metall. Wir billigen wohlwollend die Pilotensitze vorne und den knalligen Mix aus alt und neu. Auch wenn die Überzüge der Rücksitze uns verdächtig an Klodeckel erinnern.

Deshalb die simple Frage: Welcher ist euer Favorit?

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