Viel Tüftelei an den Turbos bringt dem M4 viele neue Pferde. Tragt lieber keinen Hut ... 

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Der bayerische Tuner G-Power macht in der Regel aus schnellen BMWs BMWs, bei denen dem armen Menschen am Steuer jegliche Gesichtszüge entgleisen. Wie wärs zum Beispiel mit einem 1er M Coupé mit Vierliter-M3-V8 plus Kompressor und 600 PS? Oder diesem leicht derangierten M5 Kombi?

Nun hat sich der Potenz-besessene Veredler das aktuelle BMW M4 Cabrio geschnappt und es in Leistungssphären gehoben, die wir sonst nur von offenen Supersportlern wie Ferrari 488 Spider, McLaren 650S oder Porsche 911 Turbo S kennen.

Neben der obligatorischen Kennfeld-Änderung tobt sich G-Power auch an den beiden Turbos des 3,0-Liter-Reihensechsers aus. Es gibt ein größeres, leichteres und CNC-gefrästes Verdichterrad, eine optimierte Abgasturbine sowie geänderte Abgas- und Verdichtergehäuse. Zusammen mit neuen Downpipes (ohne Kats) und einer Titan-Abgasanlage mit vier Carbon-Endrohren sorgt das für recht lebendige 600 PS und 740 Newtonmeter Drehmoment. 169 PS und 190 Newtonmeter mehr als vorher.

Macht euch bereit für rauchige Übersteuer-Orgien. Und ohne Dach riecht das alles doch auch gleich viel besser.

Geradeaus geht offenbar auch ganz gut. Von 0-100 km/h beamt sich der offene G-Power-M4 in 3,7 Sekunden (fast eine Sekunde schneller als die Serie), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei frisurentechnisch schwierigen 320 km/h.

Etwas hoppelig könnte es jedoch werden, wenn ihr euch das G-Power-Gewindefahrwerk sowie die hauseigenen Schmiederäder in unbescheidenen 9 und 10,5x21 Zoll unter euren wohlgebräunten Leib schnallt.

Für den kompletten Motorumbau samt Auspuff will G-Power übrigens gut 17.500 Euro sehen. Klingt erstmal heftig, geht in Anbetracht der Supercar-einschüchternden Performance aber wohl in Ordnung. Oder was meint ihr?

Autor: Stefan Wagner

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