Nicht ganz schwache Schwaben kriegen fast 300 PS mehr. Macht euch bereit für die AMG-Apokalypse ...

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Jemals von Posaidon gehört? Solltet ihr! Und wir meinen nicht die große Fischplatte beim Griechen eures Vertrauens.

Hier geht es um den in der Eifel ansässigen Tuner, der sehr irritierende Dinge mit Autos von Mercedes-Benz anstellt. Bei „irritierend“ denken wir übrigens nicht an obszöne Bodykits oder Innenräume mit Leder von besonders bedrohten Tierarten. Wir denken an Leistung. Fürchterlich viel Leistung.

Nehmen wir doch einfach den gerade gelifteten Mercedes-AMG A 45. Mit nunmehr 381 PS und einer Literleistung von 190 PS könnte man meinen, sein aufgeladener Vierzylinder ist jederzeit im Begriff, einfach zu platzen.

Posaidon sieht das mit der Explosionsgefahr offenbar ein wenig gelassener und spendiert dem kleinsten AMG ein Upgrade auf völlig wahnsinnige 485 PS und 555 Newtonmeter. Ach ja, das Drehmoment ist elektronisch begrenzt.

Verantwortlich für die neuen Leistungshöhen sind ein geänderter Turbolader, eine Optimierung der Ladeluftkühlung sowie der Ansaugung, eine katlose Downpipe sowie die zugehörige Anpassung der Motorelektronik. Auch das Getriebe musste im Zuge der Umbauten verstärkt werden. Vermutlich, weil es Angst hatte.

Posaidon sagt, sein A 45 rennt nun 310(!) km/h, ihr könnt damit also so gut wie alles verblasen, was keinen Stier oder springenden Gaul auf der Haube hat. Eine 0-100-km/h-Zeit gibt der Tuner nicht an, wir gehen aber einfach mal davon aus, dass sie deutlich unter vier Sekunden liegt.

Und falls ihr nicht wollt, dass eure Bremsen schmelzen oder einfach wegfliegen: Posaidon bietet verschiedene Upgrades für die Serienbremse an.

Die dürften auch beim zweiten neuen Modell des Veredlers von Nöten sein. Vor kurzem zeigten wir euch den ziemlich irren C 63 von Väth. Nun … ähm … Posaidon macht noch ein klitzekleines Bisschen mehr.

Die Zutaten sind ähnlich wie beim A 45. Auch beim hier gezeigten Mercedes-AMG C 63 T-Modell gibt es unter anderem neue Turbos, eine Abgasanlage mit Rennsport-Kats sowie eine Verstärkung der Siebengang-Automatik. Das Ergebnis sind 700 PS und 890 Newtonmeter Drehmoment. Das sind 190 PS und 190 Newtonmeter mehr als bei der nicht gerade gebrechlichen Serienversion C 63 S.

Posaidon verspricht 3,4 Sekunden für den 0-100-km/h-Sprint und – jetzt bitte gut festhalten – 343 km/h Topspeed. Ihr könnt also Fahrer eines Ferrari F12, eines Lambo Aventador oder eines Porsche Turbo S (sucht euch einfach das passende Feindbild aus) in eine echte Existenzkrise stürzen, während ihr drei Kinder, den Hund und einen halben Supermarkt transportiert.

Kling gut? Finden wir auch ...  

 

Autor: Stefan Wagner

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