Lumma Design geht einmal mehr in die Vollen und macht ein sehr großes, sehr starkes SUV größer und … ähm ... stärker

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Lumma Design ist wahrlich kein Fremder auf den Seiten von Topgear-Deutschland.de. Wir beschrieben ihren BMW X6 M als „halluzinogen“ und ihren Jaguar F-Pace als „Bundesliga-Spieler-freundlich“. Die Frage ist nur: Was in Gottes Namen machen wir jetzt mit diesem aufgemotzten Bentley Bentayga?

Der CLR B900 Wide-Body fiebert seiner Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2017 (9. bis 19. März) entgegen und natürlich folgt auch er Lummas typischer SUV-Tuning-To-do-Liste. Das bedeutet im Klartext: Er ist tatsächlich noch breiter als vorher und wird seine Käufer deshalb häufiger an den Rand des Wahnsinns treiben. Vornehmlich bei jedem Abstecher in ein Parkhaus oder bei dem hoffnungslosen Versuch, die engen Gassen einer mitteleuropäischen Altstadt zu durchqueren.

Sollten seine gigantösen neuen Radhäuser den Schabernack unfallfrei überstehen, bleiben allerdings immer noch diese kaum gummierten 24-Zöller, die folgenschwere Begegnungen mit Randsteinen quasi von alleine anziehen. Es gibt auch 22- oder 23-Zöller, aber mit solch kastriertem Schuhwerk ist dir das Gelächter auf dem Parkplatz des Schalker Trainingsgeländes so gut wie sicher.

Der Lumma-Bentayga verfügt über Wagenladungen an Carbon. Das beinhaltet auch die Powerdomes auf der Motorhaube (selbstverständlich) sowie die Auspuff-Endrohre (wie könnte es anders sein). Die Kohlefaser ist übriens wahlweise in ihrer natürlichen Couleur oder in Wagenfarbe erhältlich. Personalisierung ist also wahrlich Trumpf. Ein Gespür für Geschmack kommt da eher ungelegen.

Lumma wird in Bälde auch ein (derzeit noch nicht näher beschriebenes) Leistungskit für den V8-Diesel des Bentayga anbieten. Eine Sportauspuffanlage für den zweifelsfrei viel zu leisen W12-Benziner ist ebenfalls in der Mache.

Jetzt braucht der Bentayga mehr Leistung und Lautstärke ungefähr so dringend wie Hutzen aus Carbon, aber das ist nun mal genau der Punkt bei Autos wie diesem, ist es nicht so? Mehr Details gibt es dann, wenn sich der Wide-Body in Genf niederlässt. Bis dahin nur die eine entscheidende Frage: Findet ihr ihn schön?

Autor: TopGear/Stefan Wagner

 

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