Posaidon-getunter A 45 AMG ist so schnell wie ein Audi R8 V10. Herr im Himmel ...

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Nicht erst seit dem jüngsten Facelift – inklusive Leistungsspritze auf waghalsige 381 PS – ist der Mercedes-AMG A 45 sowas wie ein Kompaktwagen-gewordener Schlag in die Magengrube, das Kreuz oder diverse andere Körperteile, die seltsam auf absurde Beschleunigungen reagieren. Dank Allrad und einer reichlich effektiven Launch Control macht er 0-100 km/h in 4,2 Sekunden. Man sollte meinen, das sei schnell genug.

Für Tuner Posaidon können wir nicht aus erster Hand sprechen, wir glauben aber, die Herren dort sehen das „ein bisschen“ anders.

Erst vor kurzem hat der nahe des Nürburgrings beheimatete Veredler seinen Dreizack auf beängstigende Weise in diesen über 1000 PS starken E 63 AMG gerammt, nun kriegt auch der A 45 die Power, für die er nie vorgesehen war.

Nach Leistungsstufen mit 405, 445 und 485 PS folgt nun der sogenannte „A 45 RS485+“. Warum er nicht einfach A 45 RS500 heißt, wissen wir nicht, auf jeden Fall gibt es nun 500 PS und elektronisch begrenzte 555 Newtonmeter. Aus einem Motor mit noch immer nur 2,0 Liter Hubraum, wohlgemerkt. Wir vermuten ein Turboloch der Größe Frankreichs, aber natürlich vermuten wir nur ...

Schuld an der neuerlichen Power-Explosion ist ein kugelgelagerter Rennsport-Turbolader, der laut Posaidon „eine nochmals höhere Verdichtungsleistung gegenüber dem üblichen Upgrade-Turbolader erzielt.“ Außerdem neu: eine vergrößerte und strömungsoptimierte Edelstahl-Downpipe, wahlweise katlos oder mit 200-CPI-Rennsportkatalysator, sowie die Bearbeitung des gesamten Ansaugsystems inklusive Luftfilter und Ladeluftkühlung. Ist alles drin, werden Motor- und Getriebesoftware individuell feinabgestimmt.

Nimmt der Posaidon-A-45 all seine 500 Pferde zusammen, geht es in 3,5 Sekunden von 0-100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt offenbar bei 315 km/h. Ja Freunde, das sind ziemlich genau die Daten des neuen Audi R8 V10. Irre.

Vernünftigerweise empfiehlt Posaidon auch größere Bremsen – 6-Kolben-Sättel und 365er-Scheiben, um genau zu sein. Ebenfalls dabei: Die Hälfte des Mercedes-Formel-1-Designs (nur Türkis, wo zum Henker ist das Grau?) sowie ein etwas seltsamer Aufkleber auf dem Heckflügel: Ist das ESP immer aus? Soll man es ausmachen? Soll der Hintermann sein ESP ausmachen? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist, das das hier eine sehr sehr schnelle A-Klasse ist. Deine Gedanken, liebes Internet?

Autor: Stefan Wagner

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