Der neue Huracán LP 580-2 tritt einem kleinen und exklusiven Kreis bei. Hier ist die Teilnehmer-Liste ...

„Von Anfang an“, erklärt Lamborghini, „haben wir den Huracán so entwickelt, dass wir ihn als Allrad- und Hecktriebler-Version anbieten können.“

„Das Ergebnis ist ein wahrhaft dynamisches Auto.“ Dieses Auto ist der Lamborghini Huracán LP 580-2 und es ist erstmals auf der LA Auto Show 2015 zu sehen gewesen. Jawohl, Lambo hat die Freunde des Übersteuerns mit einem leichteren, etwas härteren und mit reinem Heckantrieb ausgerüsteten Huracán überrascht.

Warum so ein Wind darum gemacht wird? Weil seit vielen vielen Jahren Lamborghini-Sportwagen nur mit Allradantrieb zu haben waren.

Wenn wir die frühen GTs der Firma mal außer Acht lassen – Fahrzeuge wie den 350 oder die 400 GTs (Espada und so) – dann verließen recht wenig Mittelmotor-Autos mit Heckantrieb die Fertigungshallen in Sant' Agata.

Hier sind sie: die glorreichen Fünf …








Lamborghini Miura

Ab 1966 stellt Lamborghini den Miura her. Für viele immer noch der schönste Lambo-Sportwagen, der jemals gebaut wurde. Der Wagen hatte einen Vierliter-V12-Mittelmotor mit 350 PS und die Leistung ging nur an die Hinterräder.

1968 kam der Miura S mit 370 PS und 1971 die SV-Version mit 385 PS. Danach übernahm der Countach.


Lamborghini Countach

Der Countach wurde von Gandini und Bertone gestaltet. In den Siebziger- und Achtziger-Jahren avancierte der Vierliter-V12-Countach schnell zu einem Dauerbrenner der Poster-Industrie. Anfangs schickte der Wagen 375 PS an die Hinterräder. Das stärkste Serienmodell wurde zum 25-jährigen Countach-Jubiläum aufgelegt. Es leistet 455 PS.


Lamborghini Diablo

Kann man dieses Produkt aus Versehen einem anderen Autohersteller zuordnen? Wohl kaum! Der Diablo, der 1990 auf den Markt kam, hatte nur eine einfache Vorgabe zu erfüllen: Er sollte schneller als 320 km/h sein. Seine Höchstgeschwindigkeit? 328 km/h, klar.

Man schraubte einen neu entwickelten 5,7-Liter-V12 in die Mitte des Wagens, der 492 PS ausschmiss. Dazu gab es Heckantrieb.

Während der elfjährigen Lebensspanne (1990 bis 2001) wurde auch eine „VT“-Edition eingeführt. Das Kürzel stand für „Visco Traction“. So betitelte Lamborghini die Diablos mit Allradantrieb.

Bild: Lamborghini Diablo SV






Lamborghini Gallardo LP550-2

achdem Lamborghini mit Audi anbandeln musste, zog der Allradantrieb in alle Sportwagen ein: Im Murcielago – der den Diablo ablöste – und im neuen Baby-Lambo, dem Gallardo.

Doch erst 2009 spendierte man dem damals erfolgreichsten Modell der Firmengeschichte (über 14.000 Fahrzeuge wurden verkauft) ein Sondermodell.

Es war eine Heckantrieb-Version, die einige Aero-Überarbeitungen verlangte und deren Dämpfer, Stabilisatoren und Reifen angepasst wurden.

Ein ganz schönes Gerät, das auch als Spyder oder in einem „Tricolore“-Trim erhältlich war.






Lamborghini Huracán LP580-2

Und da wären wir dann: beim neuen Heckantrieb-Huracán. Er hat etwas weniger Leistung als die Allrad-Version – 580 anstatt 620 PS –, er ist etwas leichter und etwas härter ist er auch.

Mehr Informationen zu diesem Modell findet ihr hier.

Wir schlagen Lambo derweil eine Hardcore-Hecktrieb-Aventador-Variante vor. Wäre doch etwas, oder?




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