Von Aston Martin bis Porsche: Die härtesten Rivalen der neuen McLaren-Modelle

Mc Laren 540C und 570S

Die ersten Autos der „Sport Series“ von McLaren sind der 540C und der 570S. Der 540C kostet 160.000 Euro. Er wird mit 540 PS geliefert, schafft den Standardsprint in 3,5 Sekunden und erreicht 320 km/h. 30 PS stärker ist der 570S für 181.750 Euro. Neben der Mehrleistung bekommt man für die knapp 22.000 Euronen Aufschlag acht km/h mehr Topspeed und eine 0,3 Sekunden kürzere Sprintzeit.

Die Neulinge sind erschwinglicher als die bisherigen McLarens. Doch beide besitzen den bekannten Twinturbo-V8 mit 3,8 Liter Hubraum – den man auch im 675LT und im unglaublichen P1 findet – und beide haben McLarens bekannte Carbon-„Monocell“ als Kernstück.

Trotz ihrem hohen Technologie-Niveau werden sie viel härter von der Konkurrenz bedrängt als ihre größeren Brüder. Klickt weiter und seht, welche Autos die kleinen Macs schlagen müssen.




Porsche 911 Turbo S

197.041 Euro, 560 PS, 3,1 s, 318 km/h

Die obersten Sprossen der Elfer-Leiter sind die natürlichen Rivalen für die McLaren-Sports-Series: Der 520 PS starke 911 Turbo liegt preislich in der Nähe des 540C, während der stärkere Turbo S gegen den 570S in den Ring steigt – oder besser umgekehrt, denn der Porsche war zuerst da.

Beide Elfer sind unglaublich schnell – ihr müsst entweder auf einer sehr großen Rennstrecke sein oder zahlreiche Gesetze brechen, wenn ihr den Leistungsunterschied zwischen ihnen ausloten wollt. Und durch den Allradantrieb ist das Fahren ein Kinderspiel. Bei Nässe sollten sie schneller als die Macs sein.

Die kleinen Rücksitze für den Nachwuchs machen die Argumenteliste für den Turbo komplett. Aber in puncto Show ist ein Sportwagen mit Scherentüren sogar dem schnellsten Elfer überlegen, oder?






Audi R8 V10 Plus

187.400 Euro, 610 PS, 3,2 s, 330 km/h

Ein weiterer deutscher Konkurrent, und wieder ein zweigleisiger Angriff auf die Jungs aus Woking – in diesem Londoner Vorort sitzt McLaren. Die Preisliste der zweiten R8-Generation beginnt bei 165.000 Euro für die 540-PS-Version, doch gegen einen moderaten Preisaufschlag (zumindest moderat für dieses Marktsegment) dürft ihr in einem V10 Plus sitzen, dessen 610-PS-Motor stark dem Aggregat des Lamborghini Huracán ähnelt.

Die zwei Audis sind echte Mittelmotor-Sportler, auch wenn die Side Blades nicht mehr der Hingucker sind, der sie mal waren. Noch ein Allrad-Konkurrent, aber diesmal einer der extravaganten Sorte, zumindest, wenn mans drauf anlegt.




Mercedes-AMG GT S

134.351 Euro, 510 PS, 3,8 s, 310 km/h

Im Aussehen dem Elfer nicht unähnlich, aber durch seinen bellenden V8-Sound und seinen nonchalanten Umgang mit den Reifen völlig anders als der Porsche. Wenn die kleinen McLarens Präzisionsskalpelle sind, dann ist der GT ein verdammt großer Vorschlaghammer.

Der Mercedes kann jedoch auch so komfortabel wie ein GT sein – falls man das straffe Fahrwerk akzeptiert. Und: Falls ihr nur wegen der Formel-1-Tradition einen McLaren wollt, dann ist der AMG GT die modernere Alternative. Denkt nur an die Motorsport-Erfolge von Mercedes.




Jaguar F-Type R Coupé

106.800 Euro, 550 PS, 4,2 s, 300 km/h

Wir geben zu, dass er im Vergleich ein bisschen schwach wirkt – schließlich ist der R die Topversion eines Autos, das bei 65.000 Euro beginnt. Er drängt sich nicht auf als Konkurrent für das Basismodell einer Palette, die bis zu einem Hybrid-Supersportler für 1.067.000 Euro reicht.

Aber was die Zahlen angeht, hält der F-Type R wacker stand. Er ist ein wenig stärker als der 540C, und seine 680 Newtonmeter lassen die 540 Newtonmeter des McLaren ziemlich alt aussehen. Bei den schieren Fahrleistungen muss der Jaguar den anderen den Vortritt lassen, doch ihr habt die Wahl zwischen Hinterrad- und Allradantrieb. Und der Jaguar ist eine gute Wahl für alle Briten-Fans.




Aston Martin V12 Vantage S Coupé

181.295 Euro, 573 PS, 3,9 s, 328 km/h

Noch ein Wagen für die England-Fans unter euch. Und einer mit weit stärkerem Punch als beide McLarens. Doch die stämmigen 1665 Kilo müssen erst mal in Bewegung gesetzt werden, und so wird der Aston Martin beim Sprint-Vergleich mindestens eine halbe Sekunde hinten liegen.

Aber er produziert einen wunderbaren Sound – klar, er ist das einzige Zwölfzylindermodell unter unseren McLaren-Konkurrenten. Okay, einen DB9 gibt es auch noch, sogar für weniger Geld. Aber der V12 Vantage S ist die bessere Wahl.




BMW i8

130.000 Euro, 362 PS, 4,4 s, 250 km/h

Ein Hybridauto mit einem Dreizylinder-Benziner ist nicht gerade ein natürlicher Konkurrent für einen McLaren. Aber der i8 ist auch kein normaler Hybridwagen. Das Auto hat 362 PS und eine wilde Supersportler-Optik. Und die Carbon-Bauweise sowie die flippigen Flügeltüren sollten gerade McLaren-Anhänger ansprechen.

Der i8 ist unwiderstehlich, er verführt dazu, ihn anzugucken, sich hineinzusetzen und natürlich ihn zu fahren. Und wenn ihr von Zahlen besessen seid, seine 570 Newtonmeter sind dem 540C überlegen. Kein konventioneller Konkurrent, aber ein wirklich talentierter.




Maserati GranTurismo MC Stradale

152.800 Euro, 460 PS, 4,5 s, 303 km/h

Niemand wird über seinem Scheckbuch sitzen und grübeln, ob er McLaren oder Maserati als Empfänger reinschreiben soll. Aber wer zum Teufel benutzt überhaupt noch Schecks?

Der Maserati GranTurismo ist ein vergessenes Auto in einer dunklen Ecke des Marktes. Er ist acht Jahre alt und seine Fahrdynamik war nie so gut wie bei der Konkurrenz.

Aber meine Güte, was für einen Höllensound das Ding macht! Der MC Stradale fährt am spektakulärsten vom Parkplatz runter, und trotz dem ganzen aerodynamischen Beiwerk sieht er gut aus.






Top Tests

Top News

Folgt uns:

Zum Seitenanfang