Ein Auto zum Ausdrucken, ein nutzloser Hochstapler-Rekord und mehr verrücktes Zeug

1.) Auch ein Roller kann ein Amphibienfahrzeug sein

Das hier ist der Biski von Gipps Amphibians.

Er ist eigentlich ein Motorroller, aber wenn die Straße oder der Feldweg in Wasser übergehen, dann klappen die Räder nach oben weg und das hellblaue Landfahrzeug wird zum Spielzeug im blauen Wasser. Ein Multifunktionsjetski …

Wenn ihr den 55 PS starken Biski in Aktion sehen wollt, dann empfehlen wir euch dieses Video hier




2.) Nutzlose Rekorde aus dem Buch der Bücher

Nein, wir sprechen hier nicht von der ewig langen Jakobsleiter, den endlosen Wassern der Sintflut oder der grenzenlosen Güte des Allmächtigen. Sondern vom Guiness-Buch der Rekorde. Was da alles drinsteht! Die meisten Eier, die mit dem Kopf zerdrückt wurden, die größte Schnecke der Welt, der schnellste 100-Meter-Lauf auf allen Vieren, und so weiter und so fort. Letzte Woche kamen zwei hinzu: der Weltrekord im Buch-Domino (wurde auf der Buchmesse aufgestellt, mit rund 10.000 Exemplaren von - genau - besagtem Guiness-Buch) und der Weltrekord im Reifenstapeln. Einem dreiköpfigen (oder besser gesagt sechsarmigen) Team gelang es kürzlich, Pneus bis zu einer Höhe von 6,14 Meter aufzutürmen. Trotz einsetzenden Regens! Der Wahnsinn. Das sind Helden.

Nicht ganz so glorios nutzlos ist der zweite Rekord, der von einem Team mit leicht abweichender Besetzung und acht Armen aufgestellt wurde. Dem Chef des örtlichen Reifenhandels, Jürgen Umert und den KFz-Mechatronikern Ronny Kalka, Marc Hemling und Marcel Dietrich gelang es, einen Satz in 58,43 Sekunden zu wechseln. Der alte Rekord wurde dabei um 1,12 Sekunden verbessert. Bei der Formel 1 ist man schneller, das sehen die Reifenhelden ein, aber da haben sie auch andere Voraussetzungen. Finden wir auch. Von uns gibt es ein Bravo und ein Hipphipphurra, oder was immer man so sagt unter Reifen-Hochstaplern.


3.) Langfinger lieben den Range Rover

Und um genau zu sein, lieben sie ganz besonders den Range Rover 3.0 TDV6.

Von dem britischen Dickschiff wurden im Jahr 2014 in Deutschland pro 1000 versicherter Fahrzeuge 57,4 Exemplare gestohlen. Der durchschnittliche Schadenaufwand der Versicherung? 73.096 Euro.

In der Perspektive eigentlich ein recht annehmbarer Wert, wenn man überlegt, dass rechnerisch alle 30 Minuten ein kaskoversichertes Auto in Deutschland geknackt wird.




4.) Supersportwagen müssen in Japan extravagant beleuchtet sein

Tagsüber ist ein Lamborghini Aventador schön auffällig. Was aber, wenn die Sonne untergeht, und nur noch die Abgasanlage auf einen aufmerksam macht?

In Japan greift man in diesem Fall zu jeder Menge LEDs und einem Flammenwerfer-Auspuff. Dann versteckt man unter all dem bunten Geblinke und dem heißen Abgassperrfeuer einen italienischen Rennstier.

Heilige Pilzvergiftung: Hier ist auch noch ein Video davon




5.) Ford-Modellautos könnt ihr jetzt zuhause drucken

Ihr wollt ein Modellauto des neuen Ford GT oder des bald erscheinenden Focus RS? Kein Problem, geht in ein Geschäft, auf dem "Modellbau" oder "Toys`R`Us" steht und holt euch eins. Zu einfach, zu ordinär oder zu sehr 20. Jahrhundert? Habt ihr aber ein Glück, dass es Ford gibt …

Denn Ford hat einen 3D-Shop im Internet eingerichtet.

In diesem könnt ihr euch 3D-Druckdaten kaufen und herunterladen und anschließend im heimischen 3D-Drucker … drucken, klar.

Die Modelle, die dabei herauskommen sind einfarbig und aus ABS-Kunststoff. Die Dateien kosten 4,39 Euro. Erwartet bitte keine hochqualitativen Meisterwerke, denn Ford geht es eher darum zu zeigen, dass 3D-Drucke für mittlerweile relativ wenig Geld durchführbar sind. Außer ihr kauft euch den Rolls-Royce unter den 3D-Druckern …






6.) Ein Kart ist schneller als ein Nissan GT-R

Dieses Kart hat es in sich. Es würde dem 550 PS starken Nissan GT-R die Auspuffrohre zeigen, wenn es welche hätte. Erstens sprintet das Wägelchen in 2,6 Sekunden auf Tempo 100. Der GT-R braucht ein Zehntel länger. Und zweitens hat das Kart keine Auspuffrohre, weil es zum Fahren keine Kohlenstoffverbindungen oxidieren muss, sondern einen Elektromotor hat wie viele andere umweltfreundliche Fahrzeuge auch.

Der Unterschied ist nur, dieses Kart ist schnell. Sehr schnell.

Für den Antrieb sorgt ein 179 PS starker E-Motor, was gar nicht mal so viel ist. Der Clou an dem Fahrzeug ist jedoch das niedrige Gewicht. Wie bei einem unserer Topgear-Lieblinge, dem mächtigen Caterham Seven, sozusagen, und der macht jede Menge Spaß. Ohne Fahrer wiegt das Kart 175 Kilo. Die besten Mathematiker der Topgear-Redaktion haben mithilfe eines Elektronengehirns herausgefunden, dass das ein Leistungsgewicht von weniger als einem Kilo pro PS ist!

Das bedeutet, das Kart ist flitziger als ein Koenigsegg Agera R, ein Zenvo ST1, ein Ariel Atom 3.5 und und und. Höchstens ein Hennessey Venom GT oder ein Formel-1-Wagen kommt da ran. Nicht schlecht, oder?






7.) Tuning kann auch aus der Mülltonne sein

Wundert euch künftig nicht, wenn ihr morgens zu eurem Auto kommt, und plötzlich Pappkarton-Anbauteile an den Schwellern auf der Motorhaube oder auf der Kofferraumklappe zu finden sind. Sehr wahrscheinlich ist der Künstler Max Siedentopf in eurer Nachbarschaft unterwegs gewesen.

Der Niederländer hat es sich zur Aufgabe gemacht, in nächtlichen Guerilla-Aktionen Autos mit Pappe zu „tunen“. Eines dieser Veredelungsobjekte könnt ihr auf dem obigen Bild bewundern.


8.) Der neue Opel Astra als Kundensport-Tourenwagen mit OPC-Aussichten

Diese Woche hat Opel den neuen Astra für die TCR-Rennserie vorgestellt. Er soll bei internationalen Veranstaltungen bei Sprint- und Langstreckenrennen eingesetzt werden. Er leistet 330 PS, produziert 420 Newtonmeter Drehmoment und wiegt etwa 1200 Kilogramm.

Warum wir euch mit diesen öden Rennsportdaten langweilen?

Schaut euch mal das Bild dort oben an, denkt euch die große Spoilertheke und den ausladenden Frontsplitter weg. Danach bitten wir euch, das Auto im Kopf auf die Farbe Blau umzulackieren. Ja liebe Leute, was ihr nun vor eurem geistigen Auge geschaffen habt, dürfte dem Astra OPC, der wohl Ende 2016 auf den Markt kommen soll, ziemlich ähnlich sehen. Darüber hinaus gehen wir auch von in etwa den gleichen Leistungsdaten aus.

Klingt gar nicht mehr langweilig, oder?






9.) Demnächst könnt ihr Ferrari-Aktien kaufen

Wäre das nicht was für euch? Eine Ferrari-Aktie? Ihr könntet behaupten, euch gehöre eine berühmte Sportwagenschmiede. Zumindest zum Teil. Zu einem eher kleinen Teil wahrscheinlich. Eine Aktie wird etwa 42 bis 46 Euro kosten, erwarten die Fachleute, das könnt ihr euch leisten.

Aber die Sache ist kompliziert, und zwar so: Demnächst geht Ferrari an die Börse, das will Sergio Marchionne so haben, der Boss von Fiat Chrysler Automobiles (FCA). Marchionne glaubt, dass Ferrari zehn Milliarden Euro (oder Dollar, so genau geht es da nicht) wert ist. Aber was euer Gebrauchtwagen wert ist, wisst ihr auch erst, wenn er verkauft ist. Also bringt Marchionne erstmal zehn Prozent von Ferrari an die Börse, der Rest soll später verkauft werden. Allerdings an die Aktionäre von FCA. In gewissem Sinn sollen sie kaufen, was sie schon besitzen. Dazu kommt noch, dass die meisten FCA-Aktien der Familie Agnelli gehören.

Marchionne & Co. tun das, um den Wert von FCA zu steigern. Sie hoffen, dass FCA an der Börse am Ende wieder so viel wert ist wie vor der Aktion, obwohl man das Geld für Ferrari eingestrichen hat. Das Ganze ist ein bisschen so, als würde jemand ein Haus mit Garten besitzen (FCA inklusive Ferrari). Dann würde er den Garten verkaufen und hoffen, dass das Haus alleine genauso viel wert wäre wie Haus und Garten zusammen. Seltsame Welt der Finanzen, aber an der Börse funktioniert das durchaus manchmal.




10.) Papst Franziskus hat einen Mercedes Vito gesegnet

Warum segnet das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche einen deutschen Kastenwagen? Gute Frage, haben wir uns auch gedacht. Die Antwort ist relativ einfach: Jorge Mario Bergoglio (so lautet der bürgerliche Name des Pontifex) wurde 1936 in Argentinien geboren.

In dem südamerikanischen Land wird seit Juni diesen Jahres auch der Vito gefertigt. Jetzt hat der Wahlvatikaner einem weißen Exemplar seine Unterschrift und seinen Segen spendiert.

Der Transporter wird übrigens nicht als Hostien-Lieferwagen zum Einsatz kommen, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt versteigert. Der Erlös geht dann an eine Hilfsorganisation.




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