Steampunk-Toyotas und eine Krähe auf einem Scheibenwischer. Wieder eine verrückte Woche in der Autowelt ...

1. Toyota toppt alles auf der Tokyo Motor Show

Es wird schwierig sein, Toyota bei der Tokyo Motor Show zu toppen, denn die Japaner haben für ihre heimische Automesse alle Register gezogen. Sie bringen nicht nur einen seriennahen Sportwagen mit, der noch jugendlicher und erschwinglicher als der GT86 ist, sondern auch noch dieses Ding hier.

„Was ist das eigentlich“, fragt ihr? Zurecht. Und wir können auch keine genauere Antwort liefern als: total cool.

Der Kikai kommt im Steampunk-Stil daher (googelt das mal, wenn ihr nicht wisst, was das ist). Und er „nimmt die Maschinerie, die normalerweise unter der Autokarosserie verborgen ist, und zeigt sie in all ihrer Schönheit,“ wie Toyota schreibt. So kann man beim Fahren einen Blick auf Fahrwerk und Räder werfen – genau wie beim Ariel Atom.

Das ist klasse, aber wir hoffen, dass die mechanischen Teile des Kikai ein wenig besser sind als die des Avensis. Ein dreisitziges Layout und ein paar wunderbare Analoganzeigen komplettieren das Auto. Ein Auto, das wir wirklich, ganz ernsthaft haben wollen.

Ist Toyota etwa dabei, wirklich cool zu werden?








2. Ein Lego Land Cruiser

Aber es gibt noch mehr coole Toyota-News. Ein Caterham Seven hat es bereits auf die „Lego Ideas“-Website für künftige Produkte geschafft. Nun könnt ihr helfen, dass dieser kastige Land Cruiser bei Lego in Serie geht.

Überlegt mal: Ein Seven und ein Land Cruiser würden schon ein knorkes Duo in eurer Garage abgeben, ein bisschen Spaß an sonnigen Tagen, garniert mit etwas Alltagsnutzen.

Aber ihr bräuchtet ein dickes Geldbündel und eine große Garage, damit der Traum in Erfüllung ginge. Die Lego-Version können wir uns alle leisten. Klickt auf diesen Link und helft mit.




3. Lexus hat ein Papp-Auto gebaut

Die meisten Lexus-Modelle sind an den beiden am weitesten voneinander entfernten Enden des Modellspektrums angesiedelt: einerseits der superschnelle LFA, der bis in die Stratosphäre hoch drehen kann, andererseits unglaublich plumpe Cabrios und langweilige Hybride.

Wo dieses Ding hier einzuordnen ist, ist die Frage, aber auffällig ist es auf jeden Fall. Der CAD-Entwurf eines Lexus IS wurde benutzt, um das ganze Fahrzeug aus Pappe nachzubauen. Bremszangen, Radmuttern … die Detailversessenheit ist bewundernswert. Und das Beste: Es fährt sogar.

Gut gemacht und gar keine papierene Idee.




4. Endlich ein Halloween-Kostüm passend zum Dieselgate-Skandal

Zuerst müssen wir uns für zwei Sachen entschuldigen: dafür, dass wir das Wort Dieselgate verwenden, und dafür, dass wir Halloween schon so früh im Oktober erwähnen.

Aber wie sollen wir sonst die passende Menge Spott auf obiges Kostüm lenken? Wie bei Toyotas Rückruf-Orgien hat die Öffentlichkeit den VW-Skandal voll mitgekriegt, und dieses zusammengestoppelte Fantasiekostüm ist eine der verrücktesten Reaktionen.

Es handelt sich allerdings nicht um ein komplettes Kostüm, das man kaufen kann, sondern eher um eine Idee von den Spezialisten der einschlägigen Website HalloweenCostumes.co.uk. Eine Idee für alle, die in der kommenden Saison auf Partys einen schnellen Konversationseinstieg suchen.

Diese Unterhaltungen werden allerdings kaum zu engeren Freundschaften führen, ist zu befürchten.






5. Horatio Pagani hat einen Porsche 918 gekauft

Man könnte denken, Horatio Pagani, der Mann hinter dem Zonda und dem Huayra, würde sich selbst einen perfekten Supersportwagen kreieren – bei all dem Hightech- und Carbon-Kram, die ihm zur Verfügung steht.

Aber wenn die Meldungen stimmen, hat er sich gerade einen Porsche 918 Spyder gekauft. Natürlich mit Weissach-Paket.

Alle, die einen angenehmen Zynismus ihr Eigen nennen, werden sagen: Den wird er auseinanderbauen, um das trickreiche Hybridsystem zu analysieren. Dann kann er was Ähnliches bei Pagani auf die Beine stellen.

Die Wahrheit ist jedoch: Er ist einfach ein Autonarr, und der 918 ergänzt eine illustre Sammlung, die schon einen Carrera GT und einen Ford GT umfasst.
Bravo, Horatio.







6. Jürgen Klopp hat sich keinen Audi RS 6 gekauft

Der Ex-Borussia-Dortmund-Trainer hat einen neuen Vertrag beim FC Liverpool unterschrieben. Schluss mit Fußball, zurück zum Auto ...

Man hat öfters einen bärtigen Herrn in der Audi-Niederlassung in Liverpool gesichtet. Die Gerüchteküche begann zu brodeln und man mutmaßte, Klopp spiele mit dem Gedanken, sich einen Audi RS 6 zuzulegen.

Doch Jürgen scheint einen (Achtung, Wortwitz) Kloppelgänger zu haben. Bei dem Herrn handelt es sich um den Liverpooler Audi-Verkäufer John Vena, der schon oft mit dem Fußballtrainer verwechselt wurde.

Aufatmen in Rüsselsheim. King Kloppo fährt weiterhin Opel beziehungsweise ab diesem Jahr vielleicht auch Vauxhall.






7. Eine Krähe ist auf einem Scheibenwischer mitgefahren

Findige Internetjünger werden es wissen: Dieses Ereignis hat nicht genau diese Woche stattgefunden. Trotzdem möchten wir euch dieses Netzschmankerl nicht vorenthalten.

Vögel mögen zwar der Feind jeder Lackierung sein, aber DIESES VIDEO ist der Beweis, dass beide Spezies auch in fantastischer Harmonie miteinander leben können.

Egal, wie ihr euch auch fühlen mögt, nach diesem Video habt ihr ein Lächeln auf den Lippen. Aber bedenkt auch, dass die Krähe das alles wahrscheinlich noch mehr amüsiert als euch.




8. Alfa Romeo und Audi kommen sich in die Q-uere

Man kann eigentlich davon ausgehen, dass die Chefetage bei Audi derzeit Wichtigeres zu tun hat, als sich mit dem Fiat-Konzern zu streiten.

Audi möchte die Namen „Q2“ und „Q4“ verwenden, um die eigene SUV-Palette zu erweitern. Doch Fiat besitzt die Rechte an beiden Bezeichnungen, denn bei Alfa-Romeo-Fahrzeugen wurde diese bereits genutzt. Q2 bezeichnet das Differenzial, welches bei Fronttrieblern an der Vorderachse sitzt, während Q4 alle Allrad-Alfas auszeichnet.

Alfa benutzt diese Bezeichnungen zwar nicht mehr, trotzdem ziert sich der Hersteller, die Rechte herauszurücken.




9. Citroën mag keine SUV-Coupés

Zumindest mag sie Chefdesigner Frederic Duvernier nicht, und zwar nicht unbedingt, weil sie sehr offensiv die Augen angreifen.

Duvernier hat dem britischen Automagazin Car Advice gesagt, dass er Fahrzeuge wie den BMW X6 oder das Mercedes GLE Coupé schlichtweg für sehr gefährlich hält.

Wir geben das Wort an Frederic: „Es gibt viele SUVs, bei denen man wegen ihren modischen Coupéhecks eine unglaublich schlechte Sicht nach hinten hat. Wieso? Man kann keine Sachen in den Kofferraum packen und nach draußen kann man auch nicht schauen, aus diesem Grund sind diese Autos einfach gefährlich.“

„Ich selbst würde mich fragen, 'Baue ich vielleicht gerade ein gefährliches Auto?', und wenn dies dann der Fall sein sollte, müsste ich meinem Verstand klar machen 'nein, dass ist nicht gut, was du da tust'. Es mag zwar stylish aussehen, aber es ist falsch.“

Citroën mag vielleicht gerade an einem künftigen SUV arbeiten, aber mit Sicherheit an keinem, dass ein Coupéheck hat.








10. Den Peel P50 gibt es jetzt in GTA

Ihr wollt das kleinste Auto der Welt in einem der größten Videospiele bewegen?

Gute Neuigkeiten: Der mächtige Peel P50 – und seine gewaltigen drei Pferdestärken – stehen euch jetzt in GTA V zum Download parat.


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