Vom BMW M3-Transporter mit V8-Motor bis zum Dodge Ram SRT-10 – hier kommen die verrücktesten Pick-ups der Welt

Die zehn bescheuertsten Pick-ups, die wir finden konnten

Shelby hat unlängst seinen 710 PS starken Raptor vorgestellt, eine in nur 50 Exemplaren gefertigte Version des Ford-Pick-ups mit V8-Motor, die vermutlich schnell genug ist, um sogar Zeitreisen damit zu unternehmen.

Das neueste Beispiel aus der Reihe „Blödsinnige Dinge, die man mit einem Pick-up anstellen kann“ ist der perfekte Nachfolger für den Hennessey VelociRaptor in Knallgelb, dem bisherigen Transporter der Wahl für den anspruchsvollen Spinner.

Nun also weiter in unserer längst nicht vollständigen Liste mit dem wohlklingenden Namen „TopGears Top Ten der irren Pick-ups“.




BMW M3 Pick-up

Vor einigen Jahren hatte BMW als Aprilscherz eine amüsante Pressemeldung herausgegeben. Wie lautete der Joke damals? Dass die verrückten Deutschen nun einen M3 Pick-up mit V8-Motor gefertigt hätten. Ein Transporter – aus einem M3!

Wir haben ein wenig geschmunzelt und dann unsere übliche Berichterstattung fortgesetzt, ein Trophy Truck unterwegs in der Wüste, der neue Kia Soul und so weiter. Eben Lob und Tadel, wie immer.

Und nun hat BMW doch tatsächlich einen M3 Pick-up gebaut! Wirklich. Zumindest ein Exemplar existiert. Neugierig wie wir sind, haben wir unseren erfahrenen Auslandskorrespondenten (aus dem fernen Australien) zum Nürburgring entsandt, um einmal volle Pulle mit dem 420 PS starken V8-Modell mit Hinterradantrieb über die Strecke zu rasen – wohlgemerkt, bei diesem Exemplar wurde fast das gesamte Gewicht von der Antriebsachse entfernt.




Shelby Baja 700

Der langjährige Ford-Partner und legendäre US-Tuning-Anbieter Shelby hat sich nun des jüngsten Raptor-Modells angenommen und den Pick-up mit einer Reihe von Extras ausgestattet, die Fans dieser Nische in Entzücken versetzen werden.

So wurde der 6,2-Liter-V8-Motor mit einem Monster-Lader, neuen Einspritzdüsen und größeren Drosselklappen versehen. Hinzu kommen eine Rennaufhängung, Upgrades im Innenraum sowie Optionen zur individuellen Gestaltung von Front und Heck.

Das Ergebnis? 710 wild gewordene Pferde. Wenn ihr euch dann wieder eingekriegt habt, könnt ihr einen Scheck über umgerechnet 40.000 Euro an Shelby schicken – zusammen mit einem Raptor – und bald darauf richtig loslegen. Juhuuu!




Hennessey VelociRaptor

Wir haben den Stig zu einer Runde auf der TopGear-Teststrecke losgeschickt. Es war ein regnerischer Nachmittag. Wir brauchen wohl nicht darauf hinweisen, dass 600 Pferdestärken da nicht leicht zu handeln waren. Aber das war dem Stig egal.

Und uns auch, denn wir wussten, dass der VelociRaptor in jeder Hinsicht top ist. Knallgelb, riesig, wuchtig, dreist und unglaublich stark. Der bringt sogar Berge zum Weinen.

Das könnte das perfekte Modell für euch sein – zumindest, wenn ihr vor allem Wert darauf legen, mit eurem Auto eine weltweite Zombie-Apokalypse zu überleben!




HSV Maloo

Dieses Auto lässt uns melancholisch werden. Denn der HSV Maloo ist der letzte in einer langen Reihe irrer und schneller Transporter aus Australien. Wie ihr vielleicht wisst, hat GM im vergangenen Jahr angekündigt, seine dortige Produktion bis 2017 einzustellen.

Zum Abschied gibt es also nochmal einen abgedrehten V8 mit Ladegebläse – wie es in Australien alle ordentlichen Autos haben –, der es auf fette 740 Newtonmeter Drehmoment und noch fettere 580 PS bringt.

Der V8 arbeitet in dem VXR8-Chassis, mit ultraleichten Bremsen, Torque-Vectoring, vier Auspuffrohren und einem raffinierten Interieur. Das Modell ist wahlweise in Grün oder Rot erhältlich.

Dezent ist das Teil nicht. Schnell? Immerhin von null auf 100 km/h in unter fünf Sekunden und eine auf 250 km/h begrenzte Spitzengeschwindigkeit. Besser, ihr schnallt die Ferkel auf der Ladefläche gut fest ...






Mercedes-Benz G63 AMG 6x6

Der erstaunlichste Mercedes-Benz aller Zeiten ist zufällig auch der ausgeflippteste: Ihr erinnert euch sicher noch an den 6x6-AMG.

Ganz genau, sechs Räder, allesamt angetrieben von AMGs wundervollem 5,5-Liter-V8-Motor, der hier 544 PS mit 760 Newtonmeter liefert, was bedeutet, dass dieses fast vier Tonnen schwere Monster in sieben Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h erreicht.

Aber Geschwindigkeit ist in diesem Fall nicht entscheidend, sondern die Geländetauglichkeit. Das verlängerte Fahrwerk kann durch einen Meter tiefes Wasser fahren – wie Richard Hammond in Dubai gekonnt demonstriert hat – und bietet eine Bodenfreiheit von 460 Millimeter. Hinzu kommt eine Funktion zur Kontrolle des Reifendrucks von der Kabine aus und eine Zugkraft, mit der man buchstäblich Bäume ausreißen kann.

Was immer ihr fordert, der hier kann noch mehr. Her damit!

Oh, falls euch dieses Modell nicht protzig genug ist – es gibt da auch eines von Brabus ...








Dodge Ram SRT-10

Anscheinend hat Dodge den weltweiten Trend verpasst, schnelle Pick-ups mit V8-Motoren zu bauen. So hat sich der amerikanische Hersteller für den Einbau eines umwerfenden 8,3-Liter-V10 in seinen Ram SRT-10 entschieden. Ein höllisches Gerät!

Der bereits 2004 konzipierte Ram verwendet den V10 aus der Viper und erreicht damit über 500 PS und 711 Newtonmeter Drehmoment, was ausreicht, um in weniger als fünf Sekunden von null auf 100 km/h zu kommen, bei einer Spitzengeschwindigkeit von … – na sagen wir mal, einer ganzen Menge.

Im Februar 2004 hat NASCAR-Fahrer Brendan Gaughan einen Eintrag im Guinness-Buch für den schnellsten Pick-up aus Serienfertigung geschafft, indem er einen herkömmlichen SRT-10 (sofern man hier von „herkömmlich“ sprechen kann) auf einen Durchschnitt von 248,784 km/h prügelte.

Auf der Gerade also ein echter Renner. Und in Kurven? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Kurven …






GMC Syclone

Fieser Name, irres Auto. Dieser kantige Klotz aus den frühen Neunzigern war zu seinen Glanzzeiten der weltweit schnellste Serientransporter. Auch heute noch kann er mit einigen Sportwagen durchaus mithalten. Zumindest auf der Geraden.

Der GMC Syclone ist mit einem turbogeladenen 4,3-Liter-V6-Motor unterwegs, der 284 PS reine Kraft liefert. Nach heutigen Maßstäben ist das zwar nicht allzu viel, aber dank seines Allradantriebs und einiger Extras schaffte es der Syclone trotzdem in 4,3 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) und absolvierte die Viertelmeile in 13,6 Sekunden. Das ist … einfach irre.

Und das Beste daran? Das Modell war nur in Schwarz erhältlich. Wenn jemand zufällig ein paar Exemplare übrig hat, würden wir gleich drei davon nehmen ...




Mini Paceman „Adventure“ Pick-up

Okay, das ist der kleinste und schmächtigste Transporter auf unserer Liste, aber es ist immerhin ein Paceman. Der von einigen BMW-Azubis gebastelte Paceman „Adventure“ war eigentlich als „kreative Vision“ für Mini gedacht.

Die Nachwuchsautobauer haben dabei an einem normalen Cooper S Paceman das Heck abgeschnitten. Es gibt keinen Rücksitz, aber dafür eine coole Dachreling mit riesigen Scheinwerfern, ein umgebautes Chassis für mehr Bodenfreiheit, Vierradantrieb sowie einen turbogeladenen 1,6-Liter-Vierzylinder-Frontmotor mit 184 PS. Von null auf 100 km/h in 7,8 Sekunden – das kann sich durchaus sehen lassen.

Ach, da ist ja auch ein „schnorchelartiger“ Lufteinlass auf Dachhöhe! Wow!




Top Gears Arctic Hilux

TopGear hat mit dem guten alten Hilux schon eine ganze Menge angestellt: Wir haben ihn gegen einen Baum gefahren und ein Gebäude gesprengt, auf dessen Dach er stand. Wir haben ihn an einem Strand überfluten lassen und ihn sogar mit einer Abrissbirne zerdeppert. Nichts konnte ihn außer Gefecht setzen. Er ist einfach unzerstörbar.

Doch selbst dieser unverwüstliche Pick-up benötigte gewisse Umbauten, um für den Nordpol gerüstet zu sein. Der Toyota von Jeremy Clarkson und James May wurde von dem isländischen Spezialisten Arctic Trucks abgeändert: Er wurde rundum leicht verstärkt, bekam arktistaugliche Räder und Reifen, die passende Ausrüstung (einschließlich Unmengen von Gin) sowie eine besondere Vorrichtung, um seine „Bewegungen“ für die Insassen erträglicher zu machen ...


Der Amarok „Power-Pickup“

Es ist zwar nur ein Konzeptauto, aber eines, das unbedingt verwirklicht werden sollte. Bei dem Tuning-Treffen am Wörthersee 2013 präsentierte VW diese mit breiteren Radkästen versehene aufgemotzte Version seines Amarok-Pick-up, ausgestattet mit 22-Zoll-Rädern und einer gegenüber der Standardversion um 80 Millimeter abgesenkten Bodenfreiheit.

Leider konnte das Arbeitstier dann doch nicht alle Erwartungen erfüllen: So brachte es der „Power-Pick-up“ mit seinem 3,0-Liter-V6-Diesel nur auf müde 268 PS und 600 Newtonmeter. Von null auf 100 km/h braucht er VW zufolge etwa acht Sekunden.

Doch was der Amarok in puncto Geschwindigkeit vermissen lässt, macht er durch seine Vielseitigkeit wieder wett: Auf seiner Ladefläche lauert ein Kart. Also zwei Fahrzeuge in einem, das ist doch nicht schlecht!




Top Tests

Top News

Folgt uns:

Zum Seitenanfang