Kein Land ist so sonderbar wie Japan. Und das sonderbarste sind die durchgeknallten Bosozoku-Autos

Hier ist ein sonntägliches Autotreffen, bei dem ihr euch verwundert die Augen reiben werdet und euch Stöpsel für die Ohren wünscht.

Drückt auf Wiedergabe und schaut euch diese nicht ganz dichten Bosozoku-Autos an, die eine Autobahn in Tokio verlassen, um sich auf einem Parkplatz zu einer morgendlichen Zusammenkunft zu versammeln.

Es wird vermutlich nicht lange dauern, bis ihr bemerkt, dass es sich bei diesen Autos nicht um normale GC210 Skyline, Z10 Soarer und Toyota Chaser handelt.

Also, „Bosozoku“ bedeutet frei übersetzt in etwa so viel wie „brutal laufender Stamm“. Doch in diesem Fall bezieht sich der Kontext auf eine Automobil-Subkultur, die ihre Wurzeln in einer 1950er-Jahre-Motorradgang hat.

Alles begann damit, dass frustrierte Biker die strikten Gesetzte Japans brachen. Sie bauten sich wild modifizierte Motorräder ohne Schalldämpfer und fuhren mit ihnen über rote Ampeln, missachteten Überholverbote, die Helmpflicht oder Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Schließlich erreichte die Bewegung auch vierrädrige Vehikel und plötzlich wurden fragwürdige Spoiler, Verbreiterungen und Verlängerungen an Autos der 70er und 80er geschraubt. Dazu kamen extrem tiefe Federungen, Abgassysteme, die in den Himmel ragen und Ölkühler, die von der vorderen Stoßstange hängen.

Was die Boso aber immer noch lieben, werdet ihr hören: Sie lieben überarbeitete Motoren, die am roten Drehzahlbereich kratzen.

Verrückt gut? Verrückt schlecht? Oder einfach nur … verrückt verrückt?

 

Autor: TopGear

Top Tests

Top News

Folgt uns:

Zum Seitenanfang