Ford will mit dem V6-Schreihals seine Klasse in Le Mans gewinnen. Realistisch?

 

„Das Auto wurde gebaut, um Le Mans zu gewinnen.“

Das ist die erste vollmundige Aussage in einem kurzen Video, das einen kleinen Einblick in die Entwicklung des Autos gibt, welches Ford 2016 in La Sarthe an den Start bringen wird.

Dieser GT soll, ähnlich provokativ wie sein Opa, der GT40, Ferrari in der GT-Klasse schlagen. So wie natürlich alle anderen auch.

Doch warum so wenig Details? Die sollen den anderen Herstellern, die Ford so verbissen schlagen will, verborgen bleiben.

Von dem durch aerodynamische Überlegungen dominierten Styling gibt es jedoch viel zu sehen, in Bewegung wirkt es noch extravaganter als sonst. Laut Ford ist die anmutige Außenhülle ein reines Nebenprodukt.

Was uns das Video gibt, sind einige verführerische Klangbrocken, die das Jaulen vermitteln, das von den Leitplanken der Mulsanne-Geraden echoen wird. Den Turbo-V6 könnt ihr auf der Strecke und dem Prüfstand hören. Was haltet ihr vom Sound?

Nun ist es bereits ein Jahr her, dass wir den GT40 und seinen Langstrecken-Renn-Zwilling zum ersten Mal gesehen haben. Die Erregung, die jeder neue Bild- oder Tonschnipsel hervorruft, ist weiterhin ungebrochen hoch. Die zwei sind alles, was an Ford großartig ist, wenn man dem Video glaubt.

Hinzu kommen die Versprechungen, dass Elemente der GT-Technik sich in anderen Fahrzeugen wiederfinden werden. Auch in Fahrzeugen, die sich Menschen mit normalem Einkommen kaufen.

Wie wärs mit einem Fiesta RS, V6-Mittelmotor und Wahnsinns-Aeropaket? Das wird dann wohl doch zu viel des Guten sein.

 

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