Aus den tiefen Tälern der Schweiz erhebt sich eine zweitürige S-Klasse auf das Veyron-Performance-Level

 

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Unser Wörterbuch liefert viele Synonyme für den Ausdruck „baff“: Durcheinander. Verdattert. Überrascht. Entgeistert. Doch wir alle sind uns trotz Wortfindungsstörung einig: BOAH EY! Das passt.

Dieser Wagen, verehrte Damen und Herren, kommt von der Schweizer Tuning-Firma Mansory, die auch auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2015) vertreten ist. Er ist ein 1000-PS-Carbon-Exzess und er geht mit Knüppeln auf den Begriff der Zurückhaltung los. Vorhang auf für das „Black Edition“ S 63 Coupé.

Bitte verwechselt dieses Exemplar nicht mit den hauseigenen „Black Series“-Modellen von AMG. Nicht, dass euch das je passieren würde, denn der Black Edition S 63 von Mansory steckt in einem Ganzköper-Carbon-Anzug: die Schneepflug-Front, die aufgesetzten Seitenschweller, die neue Heckschürze und der Monsterflügel, alles Verbundfaser. Einfach weniger Understatement-Luxus-Renn-Coupé, mehr Voll-auf-die-Fresse-Tuning.

Es gibt viele Spoiler, Lufteinlässe, Luftauslässe und Side-Blades, die allesamt für Abtrieb und die richtige Antriebskühlung sorgen. Wir gehen davon aus, dass vor allem der Antrieb die erhöhte Kühlleistung bitter nötig hat: Es handelt sich um eine modifizierte Version des 5,5-Liter-Biturbo-V8 aus dem normalen S 63 Coupé. Im Standard-AMG-Trim muss man sich mit 585 PS und 900 Newtonmeter begnügen.

In der Mansory-Version wird die PS-Leistung mit einer windigen „1000“ angegeben. Dafür erhielt der Motor neue Pleuel, eine neue Kurbelwelle, neue Turbos und Kompressoren und viele viele andere kleinerer Modifikationen.

Zusammen mit den 1000 Pferden werden 1400 Newtonmeter Drehmoment geliefert. Daten zu Beschleunigungswerten und Höchstgeschwindigkeiten sind für das Black-Edition-Coupé nicht verfügbar, aber die S 63 Limousine von Mansory schafft den Sprint von null auf Tempo 100 bereits in 3,2 Sekunden und rennt bis zu 300 km/h Spitze.

Sechs Exemplare des Mercedes-AMG S 63 Coupé wurden von Mansory verfeinert, um endgültig zu Super-Benzen zu mutieren“, sagt, ähm, Mansory selbst.

Super-Benz. Genau. Schaut ihn euch ruhig mal in Frankfurt an. Wir wetten, ihr müsst danach doch zugeben, dass sich ein kleiner kindischer Teil eures Gehirns einen Black Edition S 63 wünscht ...

 

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