Der neue, 605 PS starke Audi S8 plus ergänzt eine Reihe von Business-Bombern

Unsere Top Ten der schnellsten und stärksten Nobelautos

Ihr fragt euch: Warum zum Henker baut man eine Limousine, die 305 km/h schnell ist? Wir antworten: Ja, warum denn nicht?

Audi hat das jetzt gemacht und baut in den neuen S8 Plus eine überarbeitete Version des Vierliter-V8. Die bringt es auf 605 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment.

Das bedeutet so viel Kraft wie in einem Ferrari 458 Speciale oder Nissan GT-R Nismo. Aber in der schicken Verpackung einer wuchtigen Audi-Limousine, die auch Angela Merkel und Co. gerne hernehmen.

Eine wuchtige Audi-Limousine, die im Fall des S8 Plus zu 3,8 Sekunden auf 100 km/h fähig ist und bis zu 305 km/h schnell wird. Das ist eine Menge Beschleunigung und Rasanz.

Es ist das bislang letzte Exemplar in einer langen erlesenen Reihe von irrwitzig schnellen Limousinen. Und wir reden hier nicht von M5 oder RS 6, sondern von der Liga darüber.

Deshalb kommen hier nun in einer nicht vollständigen und äußerst unwissenschaftlichen Liste die zehn wunderbarsten Nobelschlitten, deren Kraft einen in den Allerwertesten tritt.










Aston Martin Rapide S: 560 PS, 327 km/h Spitze

Der neue aufgemöbelte Rapide bekommt endlich eine längst überfällige Achtstufen-Automatik, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 327 km/h an.

Mit vielen, vielen Pferdestärken aus einem der bestklingendsten V12, die je von Menschenhand gebaut worden sind, könnt ihr eure Passagiere auf das Feinste erschrecken.

Liebe Filmemacher, können wir den Rapide S mal in einer Verfolgungsjagd sehen?




Bentley Flying Spur: 625 PS, 320 km/h Spitze

Der hat Klasse, nicht wahr? Die mit einem W12 ausgerüstete Version von Bentleys Flaggschiff bringt sechs volle Liter Hubraum mit, dazu kommen 625 PS schiere Gewalt, die für fast schüchterne 320 km/h Höchstgeschwindigkeit langen.

Anders als der Name verspricht, fliegt der Bentley leider nicht.


BMW 760Li: 544 PS, 250 km/h Spitze (abgeregelt)

Ja, wir wissen auch, dass das hier die jüngst abgelöste 7er-Reihe ist. Beim neuen 7er ist das vorläufige Ende der Fahnenstange der 750i mit Achtzylinder. Und uns ist auch klar, dass der M5 noch mal eine Schippe stärker und schneller ist. Aber er ist zu klein. Der 760Li ist ein anständiger großer BMW und ist mit seinem V12 und den 544 PS gar nicht so weit von den 560 PS des M5 entfernt.

Zwar ist der 760Li ab Werk auf 250 km/h begrenzt, aber wir vermuten, dass da noch viel, viel mehr geht.


Ferrari FF: 660 PS, 335 km/h Spitze

Okay, eigentlich fehlen ihm zwei Türen zur „richtigen“ Limousine. Aber er hat genug Platz für vier Leute und deren Gepäck, weshalb er von uns eine Wildcard bekommen hat. Deshalb wollen wir uns nicht in Haarspalterei verlieren: Dies hier ist ein viersitziger Kraftmeier mit V12 und unglaublichen Reserven an Leistung, Drehmoment und Geschwindigkeit. Außerdem hat er einen Allradantrieb.

Und eine sehr hohe Attraktivität. Die ultimative Maschine für jedes Wetter? Vielleicht.


Jaguar XJR: 550 PS, 280 km/h Spitze

Hier arbeitet der gleiche Fünfliter-Kompressor-V8 wie im F-Type. Und das bedeutet eine genüssliche Geräuschkulisse aus Donner und heldenhaften Gesängen. Richard Wagner wäre erfreut.

In dieser Version beschleunigt der stattliche XJ in solche Dimensionen, bei denen jedes Tweed-Sakko vor Schreck bleich wird.


Maserati Quattroporte GTS: 530 PS, 307 km/h Spitze

Nur die Italiener dürfen ungestraft einem viertüriges Auto den Modellnamen „Viertürer“ geben. (Und Ferrari sein Topmodell „Der Ferrari“ taufen.)

Aber unter uns: Mit einem 3,8-Liter-V8 und 530 PS unter der Haube sowie einer irren Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h können sie die Karre von uns aus auch „Schnuffelhase“ oder sonst wie nennen. Sie ist nämlich einfach nur sauschnell.


Mercedes S 65 AMG: 630 PS, 250 km/h Spitze

Jetzt geht es langsam ans Eingemachte. Der S 65 hat einen Biturbo-V12 mit sechs Liter Hubraum, um daraus 630 gesunde Pferdestärken zu holen, 1000 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße zu wuchten und in 4,3 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen.

Bei 250 km/h ist offiziell Ende im Gelände. Ohne Begrenzung wären es noch viele, viele km/h mehr.


Porsche Panamera Turbo S: 570 PS, 310 km/h Spitze

Porsche wird euch mit Begeisterung etwas über die neuen Turbolader oder den höheren Einspritzdruck erzählen. Aber wir können unsere Augen einfach nicht von der hohen PS-Zahl und der fetten Höchstgeschwindigkeit lassen.

Nebenbei schafft er das 0-auf-100-Spiel in 3,8 Sekunden. Exakt so schnell wie der neue Audi S8 Plus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Rolls-Royce Ghost: 570 PS, 250 km/h Spitze

Der Phantom als großer Bruder des Ghost bringt es nur auf eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Das reicht hier natürlich nicht.

Nehmt lieber den vorzüglich benannten Ghost, der zu 250 Sachen imstande ist. Mit sehr gebieterischem Komfort.


Brabus Maybach: 900 PS, 350 km/h Spitze

Auf der Welt gibt es viele Tuningfirmen, die freudig auf euer Geld und eure große Schüssel warten, um den Hobel als Gegenleistung unglaublich schnell zu machen.

Weil es so viele Variationen gibt, haben wir uns die spaßigste herausgesucht: den Brabus Rocket 900.

Die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, einen Mercedes-Maybach zu tunen (in welcher Weise auch immer), kann Stammtische für Tage beschäftigen. Was Brabus fabriziert hat, ist ein feines automobiles Juwel. Und eine Saturn-V-Mondrakete auf Rädern.

Der riesige V12 wird auf 6,3 Liter Hubraum aufgebohrt (eine Referenz an die Mercedes/AMG-Geschichte?), hinzu kommen unzählige Änderungen am Motor. Das Ergebnis sind kaum zu glaubende 900 PS und rangierlokhafte 1500 Newtonmeter Drehmoment.

0-100 km/h? 3,7 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit? Auf Augenhöhe mit LaFerrari und McLaren P1. Eindeutig: Das ist die Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat.








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