Der Nachfolger des Z4 GT3 wird auf der IAA 2015 enthüllt

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BMW macht sich bereit für die Mutter aller Schlachten im nächsten Jahr. Jetzt kam nämlich die Bestätigung, ab wann der neue BMW M6 GT3 erhältlich ist und was er kosten wird. Zeitgleich mit der offiziellen Premiere des Wagens am 15. September auf der IAA in Frankfurt könnt ihr ihn ordern, das nötige Kleingeld vorausgesetzt: 379.000 Euro möchte BMW haben.

Klingt viel, aber wenn ihr im Kundenrennsport aktiv seid, bekommt ihr im Gegenzug eines der bombastischten Designs in der BMW-Geschichte. Der flache, breite, V8-befeuerte M6 löst in der GT3-Klasse den Z4 ab.

Was kriegt ihr für eure 379.000 Euro? Zunächst einmal eine mächtige Karosserie. Grundlage ist ein selbsttragender Stahlaufbau, hinzu kommen eine eingeschweißte Sicherheitszelle nach FIA-Norm sowie Kohlefaser-Crashstrukturen an Front und Heck. Ihr braucht keine Brille, um den wunderbaren Spoiler auf dem Hinterteil des M6 GT3 zu erspähen.

Laut BMW soll der Wagen unter 1300 Kilogramm wiegen. Das mag immer noch viel klingen, bedenkt aber eins: Der straßenzugelassene M6 bringt es auf mächtige 1925 Kilo. Zwischen diesen Werten liegt ein Caterham R500 inklusive gut genährtem Fahrer.

Unter der Hülle arbeitet der gleiche 4,4-Liter-V8 wie im Serienfahrzeug, wurde aber „geringfügig verändert“, um je nach Einstufung bis zu 585 PS zu leisten.

Gleichzeitig wird M6 GT3 der wirtschaftlichste GT-Sportwagen sein, den BMW je gebaut hat. Die Entwickler betonen das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Ersatzteile. So sollen die Einsatzkosten beim Antriebsstrang etwa 30 Prozent niedriger als beim Z4 GT3 sein. Und dieser Z4 GT3 ist immer noch ein Siegerauto: Kürzlich gewann das BMW Sports Trophy Team Marc VDS das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. In einem hinterradgetriebenen, über 530 PS starken Z4 ist das auch nicht gerade eine Kaffeefahrt.

In diesem Sinne tritt der neue M6 GT3 in große (na gut, eher kleine) Fußstapfen. Tourenwagen-Ass Andy Priaulx findet den Wagen schon jetzt ziemlich klasse. Natürlich tut er das, schließlich hat er als BMW-Werksfahrer das Teil mit optimiert: „Die Fahrbarkeit des M6 GT3 hat mich wirklich begeistert. Es ist ein großer Fortschritt im Vergleich zum Z4 GT3.“

Wir freuen uns auf 2016 – und heiße Duelle mit dem Mercedes-AMG GT3. 

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