Er ist leichter, er ist schneller und er tankt Wasser: Macht euch bereit für das neue BMW-Tracktool mit Straßenzulassung ...

 

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Freut euch, denn heute haben wir einen BMW für euch, der nur 7:28 Minuten für die rund 21 Kilometer lange Vollgaspiste namens Nordschleife braucht. Er heißt M4 GTS und er ist schneller, leichter und besser als euer normaler M4.

Wir wollen euch gar nicht ausufernd beschreiben, wie die Kiste aussieht, schaut euch dafür einfach die Bilder in der Galerie an. Oder dieses Video:

Kurz und knapp: ein bisschen M-Optik hier, ein bisschen GTS-Zubehör da und alles vermischt mit Leichtbau- und Aerodynamik-Änderungen aus der Motorsportabteilung, sodass am Ende ein 1510 Kilogramm schweres und köstliches M4-GTS-Gericht auf der Waage steht.

Frontsplitter und Heckspoiler sind manuell einstellbar und alle Anbauteile (Motorhaube, Dach und die besagten Aerokomponenten) bestehen aus CFK. An der Vorderachse sitzen leichtere und steifere 19-Zöller mit 265er-Reifen, an der Hinterachse sind es 20-Zöller mit 285er Pneus. Dahinter wartet eine Keramik-Carbon-Bremsanlage darauf, euch in die Gurte der Schalensitze zu schmeißen und ein einstellbares Dreiwege-Gewindefahrwerk gibt es auch noch. Punkt.

Ihr habt Freunde? Die solltet ihr zu Hause lassen, denn eine Rückbank hat der M4 GTS nämlich nicht mehr. Sie wird durch eine Alcantara bezogene Fondverkleidung ersetzt. Im Clubsport-Paket fliegt auch dieses unnütze Etwas raus und ein orangefarbener Überrollkäfig zieht ein. Empfehlen wir, kostet nämlich nichts extra ...

Im Maschinenraum werkelt ein Dreiliter-Reihensechser mit Biturbo-Beatmung, den ihr bereits aus dem normalen M4 kennt. Die serienmäßigen 431 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment sind Geschichte, denn, oh Wunder, im M4 GTS gibts mehr von beidem. Freut euch auf 500 PS und 600 Newtonmeter, die euch in 3,8 Sekunden auf 100 katapultieren und erst bei 305 km/h aufhören, nach vorne zu schieben.

Bis jetzt klingt es nach einer einfachen und wohl bekannten Rechnung: ein leichteres Sondermodell mit ein paar PS und wenigen Newtonmeter mehr … wie besonders! Wäre da nicht ein ziemlich abgefahrenes System, das sich um die Leistungssteigerung kümmert. Ihr müsst nicht nur die normalen Tankstellenzapfsäulen ansteuern, sondern auch den heimischen Wasserhahn. Wasser, genau, das Zeug was ihr in eurer Toilette findet.

Die MotorGP-Safety-Car-Freunde unter euch werden die sogenannte „Wassereinspritzung“ kennen, denn dort kommt sie im M4-Motorraum schon zum Einsatz. Für alle anderen: Das System sprüht automatisch Wasser als feinen Nebel in den Sammler des Saugmoduls. Das Wasser kühlt die Ansaugluft herunter und aus 70 werden 45 Grad. Der Rest ist einfache Physik mit ein bisschen Chemie: Der Wirkungsgrad der Verbrennung steigt, was zu mehr Leistung und zu weniger Verbrauch führt. Einfach, oder?

Wenn ihr den M4 GTS unter normalen Bedingungen bewegt (was auch immer BMW damit meint, zum Supermarkt-Ausflug vielleicht, wir wissen es nicht), dann sollte der Wasservorrat bei etwa jedem fünften Benzin-Tankstopp nachgefüllt werden.

So viele tolle Nachrichten auf einmal? Da muss es doch auch einen Dämpfer geben, oder? Einer wäre gut, wir haben gleich mehrere für euch: Erstens müsst ihr bis März 2016 warten, um einen M4 GTS kaufen zu können. Zweitens werden weltweit nur 700 Exemplare angeboten und drittens solltet ihr mindestens 142.600 Euro auf der hohen Kante haben.

Das sind alles keine Dämpfer für euch? Dann gebt uns doch bitte schon einmal eure Telefonnummer durch, damit wir auch mal am 80-Millimeter-Titan-Endschalldämpfer schnuppern können, während ihr das Benzin-Wasser-Gemisch in Spaß verwandelt und euren Rennstreckenfreunden die OLED-Rückleuchten zeigt ...

 

Autor: Manuel Lehbrink

 

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