Performance-Coupé-Flaggschiff landet in Detroit. Inklusive dickem V8. Der schönere 6er?

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Seit dem seligen LF-A waren wir nicht mehr so scharf auf einen Lexus. Das gute Stück hier hört auf den Namen LC 500. Es ist sowas wie die Serienversion der 2012er-Studie LF-LC Concept. Und es ist guuut.

Zuerst die Basics: Der LC 500 ist ein viersitziges Coupé – wie bei all diesen Dingern können wir uns jedoch nicht vorstellen, dass man wirklich hinten sitzen will, wenn man älter ist als … sagen wir ... fünf – mit Frontmotor und Heckantrieb. Der 5,0-Liter-V8 (473 PS, 527 Newtonmeter) stammt aus RC F und GS F und geschaltet wird per Zehngang-Automatik. Jap, ZEHN GANG, mit – laut Lexus – Schaltzeiten wie bei einem Doppelkupplungsgetriebe. Wir bezweifeln das kein bisschen, haben aber Angst, uns zu verzählen und … ähm … den Neunten reinzuhauen, wenn wir eigentlich den Siebten wollten.

Allerdings dürften wir Hilfe kriegen, denn das Getriebe holt sich Infos wie Gaspedalstellung, Brems- und Lenkverhalten, um bei sportlicher Fahrt „rythmisch zu operieren“. Klingt faszinierend. Zur Vmax verliert Lexus kein Wort, die 100er-Marke soll aber in „unter 4,5 Sekunden“ geknackt sein.

Abgesehen von den ansprechenden Zahlen ist der Lexus LC 500 aber vor allem ein sehr interessantes und attraktives Stück Design. Mit ziemlich viel Präsenz. Eines seiner Alleinstellungsmerkmale: Er ist verdammt groß. Mehr BMW 6er als Porsche 911. Außerdem steht er auf einer neuen Plattform (und nutzt einen Haufen Technologie), die alle künftigen Lexus-Produkte verwenden sollen.

Lexus nennt das Ganze die GA-L-Architektur. Der Fokus liegt darauf, alle schweren Teile des Autos – inklusive Motor und Passagiere – niedriger und zentraler anzuordnen, um dem Handling auf die Sprünge zu helfen.

Lexus spricht zudem von weiteren Gewichts-Management-Faktoren des LC 500. Gemeint sind ein optionales Carbon-Dach (ein Glasdach ist Serie), Aluminium-Türen mit einer Carbon-Struktur oder ein Kofferraumboden aus leichtem Verbundmaterial. Offenbar ist das Chassis des LC 500 steifer als das des LF-A. Das klingt nicht so verkehrt …

Der LC 500 soll ebenfalls in der Lage sein, „ein dynamisches Fahrerlebnis und einen Charakter bereitzustellen, wie kein Lexus vor ihm.“ Dennoch soll er den „überlegenen Lexus-Fahrkomfort“ beibehalten.

Wie gut das mit einer an Starrheit grenzenden Chassis-Steifigkeit und serienmäßigen Run-Flat-Reifen (ein Ersatzrad wäre viel zu schwer) gelingen wird, bleibt abzuwarten. Das Aluminium-Fahrwerk wird auf jeden Fall ordentlich zu tun haben und wir hoffen, dass der LC 500 zufriedenstellender performt als die beiden Autos, mit denen er sich den Motor teilt.

Wie es sich für ein Lexus-Flaggschiff gehört, wird der LC 500 natürlich auch über eine ganze Armada an Sicherheitstechnik verfügen. Dazu zählen das Pre-Crash Safety System PCS, das dabei hilft, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise deren Folgen zu minimieren, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Spurhalteassistent und ein Fernlichtassistent. Für die Ohren (und deren basslastige Massage) ist ein Mark-Levinson-Soundsystem verantwortlich.

Wann das neue Lexus-Flaggschiff kommt und was es kostet, ist derzeit noch nicht raus. Die Bestellbücher dürften gegen Ende 2016 öffnen.

 

Autor: TopGear 

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