Der kompakte Benz-Roadster bekommt zum Facelift nicht nur einen neuen Namen …

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Wie unendlich alt fühlt ihr euch eigentlich, wenn wir euch sagen, dass der Mercedes SLK im Jahr 2016 seit bereits 20 Jahren auf dem Markt ist? Alt? Gut, wir auch …

Was man gegen die drohenden Alterserscheinungen tut? Genau, man liftet. Und weil Daimler momentan nicht nur fleißig alle Fahrzeuge auf einen gemeinsamen Benz-Optik-Nenner bringt, sondern auch fröhlich die Nomenklatur ändert, sieht der neue SLK ab seinem Eintritt ins 21. Lebensjahr nicht nur aus wie alle anderen Mercedesse, er heißt auch anders: Vorhang auf für den SLC.

Bei dem Namen könnte man meinen, Benz baut in Zukunft wieder ein SL Coupé – so wie man das in den Siebzigern und Achtzigern schon einmal tat. Aber Stopp, nein, keinen weiteren Gedanken verschwenden. Es handelt sich wirklich nur um ein Facelift ...

Von der Optik des kompakten Roadsters macht ihr euch am besten selbst ein Bild in der obigen Galerie. Uns fällt besonders die steilere und neue Frontpartie ins Auge, die jetzt optional LED-Scheinwerfer beheimatet. Dazu kommt ein überarbeitetes Heck mit ebenfalls neuen Grafiken der Rückleuchten. Auch die Auspuffblenden des SLC dürftet ihr mittlerweile von vielen anderen Mercedes-Modellen kennen.

Wir sind ja eigentlich immer der Auffassung, dass in einen kleinen bis kompakten Roadster auch ein kleiner bis kompakter Motor gehört. Aber das ändert sich, wenn das zu bewegende Fahrzeug rund 1,5 Tonnen auf die Waage bringt.

Trotzdem gibts im SLC jetzt neben den bekannten Zweiliter-Vierzylinder-Benzinern mit 184 oder 245 PS noch einen neuen Einstiegsotto mit läppischen 156 Pferden aus 1,6 aufgeladenen Litern Hubraum. Mit dem Dieselderivat namens 250 d mit 204 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment mussten wir uns schon im letzten Modell anfreunden.

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Die neue Spitzenversion heißt ab sofort Mercedes-AMG SLC 43 und löst den SLK 55 AMG ab. Wie ein Dreiliter-V6 einen 5,5-Liter-V8 ersetzen kann? Das geht, wirklich.

Obwohl das Aggregat mit zwei Töpfen weniger – aber zwei Turboladern mehr – „nur“ 367 PS und 520 Newtonmeter entwickelt (der Achtender mobilisierte 421 PS und 540 Newtonmeter) fällt die Beschleunigung von null auf 100 km/h nur 0,1 Sekunde langsamer aus als zuvor. Sie liegt bei 4,7 Sekunden.

Und ein V8? Da sich der SLC viele Komponenten mit der C-Klasse teilt, sollte man die Hoffnung auf einen Mercedes-AMG SLC 63 oder sogar einen SLC 63 S mit dem wunderbaren Vierliter-Biturbo-V8 mit 476 beziehungsweise 510 PS noch nicht ganz aufgeben.

Gekoppelt werden alle Motoren auf Wunsch mit einer Neungang-Automatik. Ab dem SLC 300 und im Dieselmodell ist die Wandler-Gangbox dagegen Serie. In den Modellen am unteren Ende der Nahrungskette werden die Gänge serienmäßig über ein Sechsgang-Getriebe gewechselt.

Und was ihr sonst noch wissen solltet: Der SLC bekommt all die schöne und sinnvolle – die nicht so sinnvolle auch – Technik, die ihr bereits aus eurer C-, E- oder sogar S-Klasse kennt. Natürlich fast alles gegen Aufpreis.

Beispiele? Wenn ihr eure Geldbörse erleichtert spendiert Mercedes auf Wunsch ein adaptives Fahrwerk, lässt den SLC von selbst einparken, das Licht blendet automatisch ab und auf und über die neueste Comand-Online-Version könnt ihr eurem Konnektivitätsbedürfnis frönen.

Was der ganze Spaß im Detail kosten wird, wird erst nach der Premiere Mitte Januar 2016 auf der NAIAS in Detroit bekannt gegeben. Und? Freut ihr euch?

 

Autor: Manuel Lehbrink

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