Diese Porsche-Modelle können es jetzt mit dem Lamborghini Aventador aufnehmen …

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Hier haben wir den neuen 911 Carrera und den Carrera S getestet, um herauszufinden, dass die Porsche-Fangemeinde fast völlig zu unrecht in eine Alle-911er-bekommen-jetzt-einen-Turbo-Schockstarre gefallen ist. Da erreichen uns bereits die nächsten Nachrichten aus Zuffenhausen.

Es sind Nachrichten, die auf der NAIAS in Detroit (11. bis 24. Januar 2016) präsentiert werden.

Wieder geht es um Turbos. Dieses Mal aber um die in den bereits etablierten Modellen: um den Turbo und den Turbo S als Cabrio oder als Coupé. Darüber kann sich auch der Porsche-Fan freuen. Es ist streng genommen zwar ein Biturbo verbaut und es steht lediglich „Turbo“ auf dem Motordeckel am Heck, aber … bla bla bla … wir wollen uns hier nicht über sowieso schon sehr verwirrende Modellbezeichnungen streiten.

Also: Der 3,8-Liter-Biturbo bleibt der gleiche. Er leistet jetzt aber 540 PS im 911 Turbo beziehungsweise 580 PS im Turbo S. Das sind jeweils 20 Pferdchen mehr.

Wenn euch eure Freunde schon seit längerem mit einem Lamboghini Aventador LP 700-4 ärgern, könnt ihr mit dem 911 Turbo S endlich gleich ziehen: 2,9 Sekunden braucht das neue Modell, um aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen. Gegen einen Nissan GT-R oder den McLaren P1 zieht ihr aber immer noch den Kürzeren. Der Turbo ohne „S“ braucht für den Standardsprint übrigens ein Zehntel länger als der S.

Als Verbrauchsmärchen schreibt Porsche beiden Coupés einen Normverbrauch von 9,1 Liter auf 100 Kilometer aufs Datenblatt (9,3 Liter bei den Cabrios). Der Sauger-V12-Lambo ist dagegen mit 16 Liter angegeben. Kein realistischer Wert für einen Lambo, aber eine gute Orientierungszahl für die Porsche-Modelle ...

Und jetzt noch ein paar Abkürzungen, mit denen Porsche so gerne um sich schmeißt: Im Turbo und im Turbo S gibt es jetzt DBF (eine Dynamic-Boost-Funktion, die den Ladedruck bei kurzem Gaswegnehmen erhält und durch die die der Wagen besser auf erneutes Gasgeben reagiert), PASM (das Porsche Active Suspension Management, also adaptive Dämpfer), PDCC (ein Wankausgleich), PCCB (die Keramik-Bremsanlage) und selbstverständlich das PDK (das Doppelkupplungsgetriebe).

Im Innenraum geht es fröhlich weiter mit Abkürzungen: Vorhang auf für das PCM. Das neue Infotainmentsystem, über das ihr euch jetzt in allen 911er-Modellen freuen könnt. Außerdem gibts den drehbaren Ring am Sportlenkrad, über den ihr künftig die Fahrmodi ansteuert. Und wenn ihr den Knopf in der Mitte des Rings drückt, beschleunigt das Fahrzeug für bis zu 20 Sekunden optimal, beispielsweise zum Überholen.

Mindestens 174.669 Euro solltet ihr für den 911 Turbo als Coupé auf der hohen Kante haben. Ihr habt mitgerechnet? Ja genau, dass sind rund 10.000 Euro mehr als der alte 911 Turbo gekostet hat. Dafür habt ihr aber auch noch einen Spurwechselassistent und ein Liftsystem für die Vorderachse an Bord.

 

Autor: Manuel Lehbrink

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