"Der Schnellste zu sein, ist entscheidend“, meint der texanische Tuner. Ja. Ja, das ist es.

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Nächste Woche startet die SEMA in Las Vegas. Und Hennessey Performance Engineering wird dort eine neue Version seines leicht debilen Venom GT enthüllen. Eine stärkere, schnellere Version. Und nein, das ist kein Witz.

Der Neue soll vierzehn-hundert-ein-und-siebzig PS raushauen. Sagt Hallo zu dem, was wohl bald das schnellste Auto der Welt sein dürfte.

„Der Schnellste zu sein, ist entscheidend“, erklärt John Hennessey. Ja, John. Ja, das ist es. Daher kann der 2016er Venom GT auch auf E85er-Biosprit laufen, was es dem GM-basierten 7,0-Liter-Biturbo-V8 erlaubt, einen höheren Ladedruck zu fahren.

Einen wesentlich höheren Ladedruck, um genau zu sein. Der „Standard“-Venom GT pumpt mit 1,3 bar, beim neuen Auto wird der Druck auf 1,8 bar angehoben. Extra-Druck bedeutet Extra-Schnell.

0-60 mph (0-97 km/h) gehen laut Hennessey dann in 2,4 Sekunden. 0-160 km/h dauern 4,4 Sekunden und die 300 km/h-Marke soll nach 10,9 Sekunden erledigt sein. Die Viertelmeile reißt der Venom GT 2016 in 9,4 Sekunden ein. Mit einer Geschwindigkeit von 269 km/h.

Kiefer schon wieder vom Boden gekratzt? Es gibt noch mehr. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit +450 km/h angegeben. Der normale, 1261-PS-Venom schafft dürftige 435 Sachen. Ok, auch das war der höchste Topspeed, der je in einem Serienauto gemessen wurde, aber aus sehr komplizierten Gründen reichte es damals nicht fürs Guinnessbuch der Rekorde.

„Wir tun alles, damit der Venom auch künftig das schnellste, performanteste und aufregendste Hypercar auf der Straße ist“, sagt John. Aufregend, würden wir meinen, sollte nicht das Problem sein.

In dieser Ausbaustufe werden nur eine Handvoll Venom GTs auf den Tisch kommen. Nur vier Stück für das Jahr 2017, wurde uns gesagt. Weil: John und sein Team arbeiten ja außerdem noch am Venom F5, der im gleichen Jahr erscheint und eine Vmax von 467 km/h verspricht.

Hennessey wird übrigens noch weitere Potenzbestien zur SEMA mitbringen. Unter anderem einen Ford Mustang mit 785 PS und einen Ford F-150 mit 660 PS.

„Von wild bis mild bieten unsere Autos und Trucks weiterhin ein Fahrerlebnis der höchsten Klasse“, ergänzt John.

Vierzehnhunderteinundsiebzig Pferde. Wir sind uns nicht ganz sicher, welche Kriterien Käufer eines Venom GT so mitbringen müssen. Außer „Zugriff auf jede Menge Knete“ natürlich. „Freude an Untersteuern“ und „träge Reflexe“ stehen vermutlich nicht auf der Liste ...

 

Autor: TopGear

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