Die Beweggründe für den Teatro for Dayz sind so außergewöhnlich wie sein Name

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Willkommen im Nissan Teatro for Dayz und ja, so heißt die Studie wirklich. Sie steht in den Startlöchern, um bei der Tokyo Motor Show (29.10. bis 8.11.2015) die verwunderten Blicke auf sich zu ziehen.

Falls Nissan das schafft, denn so abgehoben wie so manche andere Studie wirkt dieses Theater nun nicht. Gute Nachrichten gibt es auf jeden Fall für die Liebhaber des typischen Schuhkarton-Designs der japanischen Kei-Cars. Wie ein – sagen wir mal verbesserter – Nissan Cube kommt der Teatro daher, dem die Designer nun ein wenig Symmetrie gegönnt haben. Soweit so gut, die Besonderheit liegt beim Teatro in der Idee hinter dem sperrigen Namen.

Sehr zielgruppenbewusst wendete sich Nissan an die neue Generation von Jugendlichen, für die der Führerschein auf dem Wunschzettel dem Smartphone gewichen ist. Wo Fahrzeit nur die alltägliche Durchforstung des Internets behindert, versucht Nissan diese „Share Natives“ – Nissans Marketing-Wortschöpfung mit gelungenem Ethno-Touch – zurückzuholen.

Beim Thema Wortschöpfung fühlt man sich bei Nissan nah am potenziellen Kunden: „Die sich stetig verändernden Abkürzungen, Symbole und Kürzel dieser Generation sind für die älteren Genrationen nicht zu durchblicken,“ so die Japaner. Opa und sein ewiges „Als ich noch jung war ...“ lässt grüßen. Doch weiter geht die Entfremdungsleier: „Sogar die Freude an Fotos und Videos entsteht bei dieser Generation auf anderem Wege. Da alles in den sozialen Medien geteilt wird, entsteht die Freude heute durch das teilen mit der Öffentlichkeit, nicht durch den privaten Moment, den sie festhalten.“

Die Folge ist eine Onboard-Kamera, die jeden lebenswichtigen Moment verselfien kann und ein Interieur, das so viele individualisierbare Bildschirme hat wie ein A-380. Die können für Farbe sorgen oder Inhalte aus dem Internet anzeigen. #connected

Bei soviel Bildschirm, sogar außen, sind klassische Leistungsdaten natürlich egal. Wir wissen, dass der Antrieb rein elektrisch sein wird. Wenig störend, für die panisch in jedem Raum nach einer Steckdose suchende Jugend. Genauso, wie die völlige Aufgabe der Idee, ein Auto primär zum Zwecke der Fortbewegung zu kaufen. Den Beweis bilden die Pedale, welche, wer hätte es geahnt, als Play- und Pauseknopf herhalten müssen.

 

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