Italienische Super-Limousine mit Hinterradantrieb und 510 PS überrascht am Nürburgring mit heißer Rundenzeit

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Dreizehn Sekunden. Um soviel schneller als der nicht gar so langsame BMW M4 ist laut Alfa Romeo die neue Giulia QV auf der Nürburgring-Nordschleife.

Lassen wir das kurz sacken. Dreizehn Sekunden. Eins. Drei. Für Rennverhältnisse ist das – sogar auf einer Strecke von der Länge des Rings – eine Ewigkeit

Laut Alfa wird die 510 PS starke Giulia durch die Rundenzeit von 7:39 zur schnellsten Limousine auf dem Kurs um die Grüne Hölle überhaupt. Um die Zeit in eine Perspektive zu rücken: Die Giulia ist eine Sekunde schneller als ein Lamborghini Murciélago und steht Schulter an Schulter neben Legenden wie dem Lexus LFA.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Giulia kein spezialisierter Supersportwagen ist, sondern ein Viertürer, der komfortabel vier Erwachsene aufnimmt, oder der die Kinder zur Schule karrt. Und zwar schnell.

Natürlich ermöglichen Nurbürgring-Zeiten ohne Angabe der Bedingungen und ohne Rennleitung, die prüft, ob man mogelt, keinen exakten Performance-Vergleich.

Aber auch ein butterweicher, italienischer, superpatriotischer Stoppuhr-Techniker könnte bei der Messung nicht dermaßen danebenliegen, oder?

Jedenfalls, unter der Alfa-Haube steckt ein „von Ferrari-inspirierter” 3,0-Liter-Twinturbo-V6, der das Auto in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 prügelt und weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h. Hinzu kommt ein Aluminium-Fahrwerk mit einer extrem raffinierten Doppelquerlenker-Konfiguration vorne. Und es gibt noch weitere Schnellfahrhilfen, darunter aktive Aerodynamikelemente am Frontsplitter, ein großer Asphalt ansaugender Heckdiffusor, Carbonstopper, eine praktische Gewichtsverteilung von 50:50 und ein mittelhoher Haufen Carbonteile (Dach, Haube, Kofferraumdeckel, und große Teile des Interieurs).

Das Ganze ist ab November 2015 verfügbar und kostet 72.000 Euro. Zum Start wird es auch eine spezielle Performance-Edition geben, die für 90.000 Euro quasi Vollausstattung inklusive Carbonbremsen und Carbon-Schalensitzen bietet.

Mit der Hilfe eines geschickten Fahrers addiert sich der ganze Krempel zu einem Ringrekord-Killer, und es ergibt sich eine klare Botschaft an die Deutschen und Briten: Italien ist wieder im Spiel.

Denn vergesst nicht, die Giulia ist die Speerspitze von Alfas ehrgeizigem Plan, bis 2018 jährlich 400.000 Autos zu verkaufen. Und für eine Speerspitze ist ein gewonnener Ring-Kampf mit den Rivalen kein schlechter Start …

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