Der Levante soll den Dreizack zu neuen Höhen führen

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Porsche hat schon länger zwei, Jaguar bald einen und Maserati nun auch: Die Rede ist von einem SUV. Praktisch alle Marken arbeiten an so einem Konzept. Nur bei Maserati hat es etwas länger gedauert.

 

Wie begannen die SUV-Pläne von Maserati?

Bereits 2003 stellten die Italiener den Kubang auf der Autoshow in Detroit vor, legten die Idee danach aber erst einmal auf Eis. 2011 stand in Frankfurt eine weitere Kubang-Studie. Seitdem wurde beim Mutterkonzern FCA fleißig gewürfelt, welche Plattform man nehmen könnte.

 

Ich hörte, Alfa Romeo sitzt mit im Boot?

Richtig. Ursprünglich waren zur Wiederbelebung der Marke Alfa Romeo acht neue Modelle bis zum Jahr 2018 vorgesehen. Jetzt wird das Zeitfenster gestreckt. 2016 startet die Giulia, 2016/17 folgt ein Mittelklasse-SUV. Bei beiden kommt Maserati-DNA zum Zuge. Einen Namen für das Levante-Brüderchen gibt es schon: Stelvio. Das ist die italienische Übersetzung des Stilfser Jochs.

 

Und wofür steht der Name Levante?

Ursprünglich bezeichnet „Levante“ die Länder des östlichen Mittelmeerraums, mit denen vor vielen Jahrhunderten die italienischen Stadtstaaten Handel trieben. Zum Beispiel das heutige Israel oder den Libanon. Und damit Ende des Proseminars in Geschichte.

 

Erzähl mir mehr über die Technik!

Würden wir gerne, aber Maserati hält sich im Vorfeld des Genfer Salons, auf dem der Levante Anfang März debütiert, noch mit Details zurück. Eine mehrfach einstellbare Luftfederung und eine ausgeklügelte elektrische Dämpferkontrolle sollen zusammen mit dem "Q4"-getauften Allradsystem für hohen Fahrkomfort und gute Traktion sorgen. Die Benzin- und Dieselmotoren werden mit einem Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt. Branchenkenner erwarten zwei V6-Turbobenziner mit 350 und 430 PS und irgendwann einen Turbo-V8 mit über 560 PS. Das Dieselangebot dürfte 250, 275 und 340 PS umfassen.

 

Wann kommt der Levante auf den Markt?

Gefertigt wird der Levante im Mirafiori-Werk in Turin. Da die Markteinführung für Europa noch im Frühjahr 2016 stattfinden soll, ist die Produktion auch bereits angelaufen. Bei den Preisen dürfte der Ghibli Pate stehen.(Nein, nicht DER Pate!) Sie würden dann bei rund 70.000 Euro starten. Aber die Konkurrenz ist riesig: Porsche Cayenne, BMW X5/X6, Mercedes GLE oder der Range Rover Sport, um nur einige zu nennen. Und eine halbe Etage tiefer lauert der neue Jaguar F-Pace ...  

 

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