Eine viertürige Limousine mit Schrägheck und großem Kofferraum? Ihr wisst schon, ein typischer Porsche eben ...

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man auf die obigen Bilder reagieren kann: Man könnte a) mit einem Organspendeausweis beim Augenarzt auftauchen und um die vorzeitige Entnahme der Sehorgane bitten, oder man könnte b) in die Garage gehen, zuerst liebevoll über den Cayenne streichen und sich anschließend von seinem Mercedes CLS Shooting Brake verabschieden.

Egal, für was ihr euch entscheidet, wir wählen c) und erklären euch, was diese verstörenden Erlkönigbilder zu bedeuten haben …

Vor fast vier Jahren zeigte Porsche auf dem Pariser Autosalon 2012 das Panamera Sport Turismo Konzept. Es handelte sich um eine Studie, die nicht nur einen Ausblick auf mögliche Designmerkmale der zweiten Panamera-Generation gab, sondern auch eine Kombiversion der viertürigen Sportlimousine ankündigte.

Und jetzt? Jetzt erwartet uns anscheinend wirklich nicht nur ein neuer Panamera (Ende 2016), sondern 2017 auch noch ein Porsche Panamera Shooting Brake.

Besonders am Heck unterscheidet sich dieser Erlkönig von den anderen Prototypen. Im direkten Vergleich sieht man die unterschiedlichen Dachlinien und das dick aufgetragene Heck des Shooting Brake. Außerdem hat der Kombi im Vergleich zum normalen Panamera einen großen Dachspoiler mit integrierter dritter Bremsleuchte sowie eine steiler stehende Heckscheibe. Ob diese Optik für wirklich mehr Ladevolumen sorgen wird?

Das Konzept von 2012 hatte übrigens das gleiche Antriebskonzept wie der aktuelle Panamera S E-Hybrid. Im aktuellen Panamera heißt das: Plug-in-Hybrid mit Dreiliter-V6-Benziner (333 PS) und Elektromotor (95 PS), die gemeinsam eine Systemleistung von 416 PS erreichen und ein Leergewicht von knapp 2,2 Tonnen in Bewegung versetzen müssen.

Deshalb soll der Neue deutlich leichter werden. Wie? Mit der neuen MSB-Plattform, die auf hochfesten Stählen und Aluminium aufbaut und bis zu 100 Kilogramm einsparen soll.

Ansonsten wird wohl das klassische Verbrenner-Portfolio aus dem Panamera und dem Cayenne zum Einsatz kommen, welches möglicherweise leicht modifiziert wird. Weniger Hubraum, mehr Leistung. Wie immer. Aktuell reicht die Motorenpalette von einem 250-PS-V6-Diesel bis hin zum 570-PS-V8-Benziner im Turbo S.

Auch wenn ihr jetzt „Markenverwässerung“ schreit, die Handvoll Mercedes-CLS-Besitzer wird sich über den Panamera Shooting Brake sicher freuen, denn der Hersteller mit dem Stern wird den Kombi-Coupé-Benz mit Golftaschen-Kofferraum zeitnah einstellen. Warum? Keine Nachfrage.

Deshalb schließen wir mit einem Stammtischfakt zum Thema Porsche-Markenverwässerung: Beim Großteil der chinesischen Bevölkerung gilt die Marke Porsche nicht als Sportwagen-, sondern als SUV-Hersteller. Setzen und sacken lassen … Prost.

Autor: Manuel Lehbrink

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