Die Ingolstädter enthüllen den RS Q3 Performance und zeigen ihn auf dem Genfer Autosalon 2016 ...

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Wie schlecht muss man sich fühlen, wenn man in seiner Fahrzeugklasse eigentlich nur einen ernst zu nehmenden Gegner hat und der einem mit 41 PS mehr um die Nase fährt? Wir wissen es nicht, denn wir sind kein Audi RS Q3. Und wie sich der RS Q3 gefühlt hat, wissen wir auch nicht, denn er ist ein Auto und er kann nicht reden ...

Doch Audi scheint dieser Fakt etwas gewurmt zu haben und deshalb schickt man aus Ingolstadt jetzt den Audi RS Q3 Performance auf die Bretter.

Jetzt hat das kompakte SUV mit 367 PS zwar immer noch 14 Pferdchen weniger als der Mercedes-AMG GLA 45 unter der Haube, aber von null auf 100 km/h liegen sie jetzt gleichauf: bei 4,4 Sekunden.

Während in der höher gelegten A-Klasse mit AMG-Zusatz ein Zweiliter-Vierzylinder zum Einsatz kommt, schwört Audi im RS Q3 auf den großartigen 2,5-Liter-Fünfzylinder. Um aus 340 PS die besagten 367 PS und 465 anstatt 465 Newtonmeter zu quetschen, hat Audi aber trotzdem einen neuen Hauptwasserkühler und eine optimierte Benzinpumpe verbauen müssen.

270 km/h lautet jetzt der Wert für die Höchstgeschwindigkeit. Serienmäßig. Das der angegebene Durchschnittsverbrauch von 8,6 Liter auf 100 Kilometer bei diesen Fahrleistungen genauso utopisch ist wie ein Dacia Sandero, der ein Dragrennen gegen einen Ferrari F12tdf gewinnt, dürfte klar sein.

Der Rest des Antriebsstrangs unterscheidet sich nicht von dem RS Q3 ohne „Performance“-Zusatz. Heißt: Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, quattro und RS-Sportfahrwerk. Adaptive Dämpfer bleiben optional.

Aber keine Sorge, denn ihr bekommt auch Anbauteile in Titan-Optik, die euch vom normalen RS Q3 abheben und ihr nicht ausversehen für den Käufer eines 340-PS-Kompakt-SUVs gehalten werdet. Passend dazu können die 20-Zöller ebenfalls in mattem Titanlook bestellt werden.

Und Innen? Hier schaut ihr auf graue Ziffernblätter, weiße Skalen und rote Zeiger, während ihr in den serienmäßigen schwarz-blauen Sportsitzen lümmelt.

Ihr wollt wissen, was der Hobel kosten soll? Mindestens 61.000 Euro solltet ihr von eurem Konto entbehren können. Ohne „Performance“ verlangt Audi nur 56.600 Euro von euch und der Mercedes-AMG GLA 45 ist ab 56.168 Euro zu haben.

Und? Wer kommt zum Probesitzen auf den Autosalon 2016 nach Genf?

Autor: Manuel Lehbrink

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