Seit 2009 baut BMW den Z4. Solangsam wird es Zeit für viel neuen Roadster-Nachwuchs, oder etwa nicht?

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Das dienstälteste Modell im aktuellen BMW-Programm heißt? Richtig, Z4. Und weil der 4,24 Meter lange Z4 mittlerweile fast sieben Jahre alt ist und keiner mehr Lust auf ein sieben Jahre altes Auto hat, sind die Verkaufszahlen ziemlich überschaubar geworden.

Außerdem ist der Z4 teuer, denn er ist mit keiner anderen BMW-Baureihe oder irgendeiner anderen Baureihe eines anderen Herstellers verwandt. Was würdet ihr also machen, wenn ihr BMW wärt? Klar, den Z4 absägen und ein Joint Ventur aufziehen.

Gut, dass BMW und Toyota bereits seit 2011 zusammenarbeiten. Dieser Erlkönig des neuen BMW Z5 profitiert davon. Auch wenn es formal bei einem langen Vorderwagen und einem kompakten Passagierraum bleibt, er wird größer und er hat ein Stoffverdeck.

Wir gehen von einer gemeinsam entwickelten Hinterradantriebs-Plattform aus. Das hat gleich mehrere Vorteile: Erstens beruhigt man Fans, die durch den BMW-Van mit Frontantrieb verunsichert wurden und zweitens kann man gleich eine ganze Z-Familie auf die Beine stellen.

2018 soll der Z5 auf den Markt kommen und mit fast 4,50 Meter eher in Richtung eines Jaguar F-Type schielen. Eigentlicher Z4-Nachfolger wird dann ein neuer Z3. Damit hat BMW dann nicht nur eine Hommage an den puristischen Roadster der 1990er-Jahre im Programm, sonder verweist mit den Nummern von Z3 und Z5 auf die Preisregionen der 3er- und 5er-Reihe.

Und Toyota? Die Japaner könnten aus der gemeinsamen Plattform zwei Coupés entwickeln: einen neuen Supra und den GT86-Nachfolger. Was dann aus der Toyota-Subaru-Kooperation wird, die den aktuellen GT86 und dessen Schwestermodell BRZ hervorbrachte, wissen wir nicht.

Aber zurück zur Roadster-Zukunft in Europa: Bei den Antrieben verfolgen BMW und Toyota eigene Lösungen. Deshalb könnt ihr euch höchstwahrscheinlich auf die Zweiliter-Vierzylinder und Dreiliter-Sechszylinder freuen, die ihr aus dem BMW-Repertoire kennt.

Doch apropos eigene Lösungen und Z-Familie: Was würdet ihr von einem Z1 halten? Er könnte auf der UKL-Frontantriebsplattform entstehen und den Platz des gefloppten Mini Roadster einnehmen. Schon hätte BMW von der Größe her einen MX-5-Rivalen, bei dem sogar der klassische Name passt. Warum? Der originale Z1 von 1989 war auch nur 3,92 Meter lang ...

Autor: Roland Hildebrandt / Manuel Lehbrink

Fotos: Stefan Baldauf

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