Sagt „Hallo“ zur neuesten Entwicklung auf dem Gebiet der kostspieligen Personenbeförderung

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Habt ihr schon einmal davon geträumt, euren engen Zeitplan mit einem fliegenden Fahrzeug zu entzerren? Dieser Traum könnte bald Realität werden. Vorausgesetzt ihr habt 185.000 bis 275.000 Euro über.

Die chinesische Firma Ehang Inc hat jetzt die weltweit erste Passagier-Drohne entwickelt und sie auf der CES 2016 (6. bis 9. Januar) in Las Vegas vorgestellt.

Wenn es nach dem Hersteller geht, kann der einsitzige Ehang 184 bis zu 23 Minuten in der Luft bleiben und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 mph (das sind etwa 97 km/h) erreichen. Die Batterien sollen innerhalb von zwei Stunden wieder aufladbar sein.

Die optimale Reiseflughöhe liegt übrigens zwischen 1000 und 1650 Fuß (etwa 300 bis 500 Meter), doch die Drohne könnte auch bis auf eine Dienstgipfelhöhe von 11.500 Fuß (rund 3500 Meter) klettern. Das ist etwa ein Drittel so hoch wie die Flughöhe eines durchschnittlichen Urlaubsfliegers.

Eure sechsstellige Auslage beschert euch die Standard-Ausführung. Sie inkludiert eine Klimaanlage und eine Leselampe. Fast wie im Billigflieger, der euch auf die Balearen bringt. Und es gibt weitere Kritikpunkte: Die Drohne kann maximal 100 Kilogramm tragen, das heißt euer Körpergewicht bestimmt auch die Größe eures Gepäcks.

Und dann wäre da die „Steuerung“. Nachdem ihr auf einem Onboard-Tablet Zielpunkte gesetzt habt, die die Drohne ab- und anfliegen soll, bleiben euch nur noch zwei Möglichkeiten: „Abheben“ und „Landen“.

Die Bedienung wurde extra sehr einfach gehalten, damit wirklich jeder mit der Drohne umgehen kann. Was daran schlecht ist? Nun ja, falls es zu einer Notsituation kommt, hängt die Sicherheit des Insassen alleine an der Zuverlässigkeit der automatischen Sicherheitssysteme. Diesen Punkt werden potenzielle Käufer möglicherweise bedenklich finden. Und die Rechtslage wird -- wie aktuell beim autonomen Fahren – ihre Problemchen haben.

Doch man muss Ehang anrechnen, dass die Firma mit der Passagier-Drohne ein neues Kapitel der Personenbeförderung aufschlägt. Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis Züge, Busse oder Autos abgelöst werden. Puh.

 

Autor: TopGear

 

 

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