Er ist ein vollelektrischer Viersitzer im Retrodesign und Citroën macht mal wieder etwas Exzentrisches

  • cit_meh_16_1
  • cit_meh_16_2
  • cit_meh_16_3
  • cit_meh_16_4
  • cit_meh_16_5
  • cit_meh_16_6
  • cit_meh_16_7
  • cit_meh_16_8

Das hier ist ein Auto, von dem wir zwar gehofft haben, dass es gebaut wird, aber dessen Chancen wir eher bei einer einstelligen Prozentzahl gesehen haben.

Im September 2015 wurde auf der IAA in Frankfurt das Cactus M Concept gezeigt. Der Citroën E-Méhari ist die Serienversion dieses besagten Konzepts und sie ist sogar noch niedlicher und noch cooler geworden. Sie sieht aus wie ein aufgemotzter Golf-Buggy.

Die Referenz zum 1968er Méhari fällt nicht gerade subtil aus, aber warum sollte man sich bei solch einem ikonischen Vorgänger schüchtern zurückhalten? Auch die Dellen in den Türen sind Retroelemente.

Der E-Méhari ist kürzer, aber breiter und höher als ein VW Polo und er basiert nicht auf dem C4 Cactus, mit dem er sich die Frontoptik teilt. Er baut auf dem Bollore Bluecar auf – einem französischen Elektroauto, das ihr an einigen Orten in Paris mieten könnt. Ihr habt sie vielleicht schon einmal gesehen, wie sie durch die Straßen der französischen Hauptstadt streunen und dabei mehr Beulen und Kratzer sammeln als ein Profiboxer.

Mit diesem seltsamen Vehikel als Grundlage hat Citroën einen höher gelegten Viersitzer-Buggy mit abnehmbaren Dachpaneelen geschaffen. Weitere Eigenschaften sind eine einklappbare Rückbank und ein mit Plastik überzogener Innenraum, der sich mit einem Wasserschlauch ausspritzen lässt oder offene Regenschauerfahrten ermöglicht.

Die Karosserie besteht aus Thermoplastik und sie ist ideal, um sich von anderen Verkehrsteilnehmern auf der Champs Elysees rammen zu lassen, ohne dass dabei ein Loch in die Haushaltskasse gerissen wird.

Kombiniert wird dieses Fahrzeugkonzept mit einem Allwetter-Lithiumionen-Akku und einem 67-PS-Elektromotor. 200 Kilometer beträgt die Reichweite. Ihr solltet also höchstens 100 Kilometer vom Strand entfernt wohnen. Oder ihr müsst acht Stunden zum Laden einplanen – an einer öffentlichen Ladestation, an einer Haushaltssteckdose dauert es 13 Stunden, bis der E-Méhari wieder voll ist.

Beschleunigungswerte gibt es keine, doch die Höchstgeschwindigkeit wird mit 110 km/h angegeben. Damit kratzt der Null-auf-100-km/h-Spurt knapp an der Niemals-Marke. Aber Beschleunigung und Kurvengeschwindigkeiten sind auch nicht so wichtig.

Alles was ihr sonst noch wissen müsst, ist: Er ist in vier Farben erhältlich – orange, gelb, blau und beigefarben – und ihr werdet ihn ab Anfang 2016 kaufen können. Zumindest wenn ihr in Frankreich lebt. Ob der Wagen nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

Was denkst du Internet? Ist der E-Méhari die coolste Sache seit geschnittenem Baguette oder ein Angriff auf eure Augen und Geschmacksnerven?

 

Autor: TopGear

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang