Wir durften uns schon mal in die Baureihe 213 kuscheln

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Wieso Weihnachten? Die wahre Bescherung für Mercedes-Fans findet am 11. Januar 2016 in Detroit statt. Dort enthüllt die Marke den W 213. Oder auf nicht-daimlerisch: die neue E-Klasse.

Darüber, dass die Limousine (das T-Modell folgt im Sommer) mehr Sicherheit bietet als der Keller der Bundesbank, hat sich Mercedes schon ausgelassen. Jetzt schneidet Dr. Z die nächste Salamischeibe ab und legt sie uns aufs Brot. Vorhang auf für das Cockpit der neuen E-Klasse!

Was ist denn am E-Klasse-Cockpit so besonders?
Wie in der S-Klasse gibt es zwei Bildschirme mit 12,3-Zoll-Diagonale. Allerdings ohne störenden Rahmen. Das ganze sieht aus, als hätte ein Riese sein Smartphone in der E-Klasse vergessen.

Apropos riesig: Links habt ihr die Wahl aus drei Instrumentenansichten, rechts leuchtet die Landkarte des Navis so groß wie früher der Diercke-Weltatlas auf der Schulbank. Anstelle des Drehzahlmessers könnt ihr in dessen Kreis auch andere Informationen anzeigen lassen.
 
Das ist mir alles viel zu modern!
Keine Panik: Wer es lieber klassisch mag, greift zur Basisversion der neuen E-Klasse. Dort gibt es klassische Analoginstrumente links und einen 8,4-Zoll-Monitor rechts.

Vorteil: Im Gegensatz zu der Kinoleinwand kostet das nichts extra. Falls ihr aber auf der rechten Seite einen 12,3-Zoll-Bildschirm haben wollt, freuen sich a) euer Konto und b) der Verkäufer.
 
Und wie bediene ich das Ganze?
Das kann man quasi auswürfeln: Direktzugriff per Taste oder lieber übers mausähnliche Touchpad aus der C-Klasse? Oder doch lieber per Sprachsteuerung?

Ganz neu sind zwei Touchpads (altdeutsch: berührungsempfindliche Oberflächen) auf dem Lenkrad. Jedes ist für einen Monitor zuständig. Im Fall der Basis kümmert sich das linke Pad um das Sieben-Zoll-Display zwischen den Instrumenten. Man streicht mit der Fingerkuppe in die gewünschte Richtung und bestätigt per Druck. Wer von euch ein Blackberry hat, wird das System kennen.

Klappt das denn gut?
Mit etwas Gefühl ja. Für den Stig und dessen Handschuhe könnte es schon schwieriger werden. Die Mercedes-Lösung ist sicherlich besser als das Herumgewedele bei der Gestensteuerung von BMW und weniger ablenkend als ein herkömmlicher Touchscreen. Trotzdem sollten sich künftige E-Klasse-Besitzer mit ihrem Armaturenbrett auf einen Kaffee treffen.
 
Ach ja: Wie wirkt die E-Klasse eigentlich von außen?
Wir haben sie nur noch leicht getarnt gesehen, durften sie aber nicht fotografieren. Um es mal so zu formulieren: Stellt euch eine heiße Liebesnacht zwischen einer C- und einer S-Klasse vor. Das Ergebnis trägt LED-Scheinwerfer und Sternenstaub im Heck.
 
Ja, Sternenstaub. Durch viele winzige und unregelmäßige Reflektoren im Streuglas des Schlusslichts funkelt die ganze Chose. Wir melden hiermit das Wort „Lametta-Lampen“ zum Patent an.
 
 
Autor: Roland Hildebrandt

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