Neben der Stickoxid-Problematik gibt es noch mehr Probleme

 

Habt ihr euch gut erholt von den Stickoxiden? Ja, die Problematik ist nicht ganz einfach. Aber daneben gibt es, wie wir in unserem Artikel von gestern erwähnten, noch einen weiteres Problemgebiet, und dabei geht es um CO2. Und den Spritverbrauch. Das wollen wir heute angehen. Bereit?

Also, es ist so: Es hat sich herausgestellt, dass bei der Typzulassung – der Prozedur, die jedes Modell durchmacht, bevor es zum Verkauf zugelassen wird – bei der Bestimmung des CO2-Wertes (und damit auch des Verbrauchs) zu „Unregelmäßigkeiten“ kam. Das heißt: VW gab den Verbrauch zu niedrig an, und zwar gleich bei 800.000 Fahrzeugen. Wie es dazu kommen konnte, und warum das keinem auffiel, ist ungeklärt. Das Kraftfahrtbundesamt, das bei der Typzulassung prüfen muss, ob alle Vorschriften eingehalten werden, hat offenbar nicht genau genug geprüft. Die Messungen wurden vom TÜV Nord durchgeführt, und der kann sich die falschen Zahlen auch nicht erklären: „Der TÜV Nord hat weiterhin keine Erklärung für die von VW genannten falschen CO2-Werte“, zitiert die „Welt“ (Online-Artikel vom 25. November 2015) einen Sprecher des Bundesverkehrsministeriums.

Wie viel die VW-Fahrzeuge nun wirklich verbrauchen, ist derzeit nicht ganz sicher. Deswegen fehlen seit geraumer Zeit die entsprechenden Datenblätter auf der VW-Webseite. Sicher ist jedoch: Wegen dieser Schummelei wurden in Deutschland etliche Millionen Euro zu wenig Steuer gezahlt. Denn die Kfz-Steuer hängt von den CO2-Emissionen ab. Daher ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig nun auch wegen Steuerhinterziehung – und zwar gegen Angestellte des VW-Konzerns.

Ach ja, und dann gibt es noch einen dritten Fragenkomplex. Dabei dreht es sich um den 3.0 TDI, der in Autos von Audi, VW und Porsche eingebaut wurde. Aber da ist noch weniger geklärt als bei den anderen beiden Fällen und so wollen wir das vertagen ...

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