Ein aufgemotzter Fiat 500 mit 190 PS soll über 50.000 Euro kosten. Nein wirklich ...

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Soweit wir das beurteilen können, haben gerade alle Personen eine gute Woche, die kleine italienische Zweisitzer mögen.

Erst gestern wurde der Fiat 124 Spider präsentiert – die italienische MX-5-Basis-Antwort auf den … MX-5 – und schon heute geht es mit dem Abarth 695 Bisposto Record auf Fiat-500-Basis weiter.

Zumindest auf dem Papier klingt der 695 Biposto Record fantastisch: Er arbeitet mit dem Lieblingsvierzylinder von Abarth, hat 1,4 Liter Hubraum und erreicht eine Leistung von 190 PS.

Man entfernte die Rückbank, ersetzte die Vordersitze durch Carbon-Schalen und vollzog weitere gewichtsreduzierende Maßnahmen. Das neue Leergewicht? 997 Kilogramm. Von null auf Tempo 100 benötigt der Biposto Record 5,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 229 km/h.

Für ein Auto, das nicht viel größer ist als ein Schuhkarton, sind das respektable Werte.

Aber gut, respektable Werte haben ihren Preis. Und dieser Preis wird aller Voraussicht nach bei mehr als 50.000 Euro liegen. Eine Menge Geld für einen aufgemotzten Fiat 500, oder?

Um genau zu sein, ist der 695 Biposto Record damit rund 11.000 Euro teurer als der neue Ford Focus RS mit Allradantrieb. Und sogar der neue Mercedes-AMG A 45 mit 381 PS liegt preislich auf Augenhöhe.

Abarth verdeutlicht deshalb, dass wir selbstverständlich auch für die Exklusivität bezahlen müssen: Lediglich 133 Exemplare des Modells sind geplant und alle werden in „Modena-Gelb“ lackiert.

Ist Exklusivität so viel Wert? So viel wie zwei MX-5? Oder drei Suzuki Jimny? Oder sechs Dacia Sandero? Was sind eure #DingediegünstigeralseinBipostoRecordsind?

 

Autor: TopGear

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