Mehr Kodo, mehr Platz und mehr Turbo: Das neue Mazda Fullsize-SUV stellt sich dem US-Publikum

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Wenn ihr wie wir einfach nicht genug vom Kodo-Design bekommen könnt, dann haben wir jetzt eine gute und eine schlechte Nachricht für euch: Die gute ist, dass Mazda den CX-9 neu aufgelegt und das SUV nach über neun Jahren in die zweite Generation schickt. Und die schlechte Nachricht? Die verraten wir euch am Schluss …

Okay, Mazda hat also eine siebensitzige Fullsize-SUV-Leinwand mit mehr Kodo versehen: Der CX-9 ist mit 5,07 Meter Länge zwar 30 Millimeter gegenüber dem Vorgänger geschrumpft, trotzdem wuchs der Radstand stolze 55 Millimeter. Unsere Knie im Fond werden das zum Jubeln finden. Vermuten wir zumindest.

Wir meinen, was die Optik angeht, müssen wir euch hier keine Linienführungen, Kanten, Scheinwerfer- und Schürzendesigns schmackhaft schreiben. Was zählt sind LED-Scheinwerfer, 18 bis 20 Zoll große Felgen und ein schöner Grill mit ordentlichem Kleinwagen-Einsaugfaktor.

Hinter der besagten Front-Luftöffnung kommt es zu einer kleinen Revolution. Mazda war seit Jahren stolz auf die Turbolader-freie Zone im Motorraum und dass man mehr Leistung und mehr Drehmoment lediglich durch eine höhere Verdichtung generierte. Lange Rede … der CX-9 hat jetzt zwar einen Turbo mit einem Verhältnis von 10,5:1 aber auch immer noch eine hohe Verdichtung für einen Turbobenziner.

Auch wenn allen Mazda-Fans angesichts einer weniger linearen Kraftentfaltung die Luft wegbleibt, hier sind die Daten: Das Aggregat verteilt 2,5 Liter Hubraum auf vier Zylinder, trägt den Namen Skyactiv-G 2.5T und wird mit einem Druck von bis zu 1,2 Bar zwangsbeatmet. Das Resultat sind 420 Newtonmeter Drehmoment ab 2000 Touren und ein maximaler Leistungsoutput von 250 PS bei 5000 Umdrehungen pro Minute. Mazda spricht von „exzellenten Real- und Katalog-Verbräuchen.“

Je nach Ausstattung verliert der CX-9 rund 90 Kilogramm. Eigentlich wären sogar noch mehr Pfunde gepurzelt, aber man entschied sich, etwa 25 Kilogramm Dämmmaterial im Unterboden zu versenken. Diese Maßnahme könnt ihr mit zwei Sinnen wahrnehmen: Ich werdet es wegen des niedrigeren Geräuschpegels hören und wegen weniger Vibrationen spüren.

Die übrigen Neuerungen lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Freut euch über ein variables Allradsystem (optional), die bewährte Sechsgang-Automatik und den obligatorischen Blumenstrauß aus Infotainment- und Assistenzsystemen.

Und nachdem uns Mazda mit „einem sportlichen Fahrgefühl, einem kraftvoll rückmeldenden Motor und einem verfeinerten Fahrwerk“ den Mund wässerig gemacht hat, verkünden wir euch die schlechte Nachricht: kein Wort über eine europäische Markteinführung. Vorerst zumindest.

Und für alle US-Amerikaner: Im Frühjahr 2016 beginnt der Verkauf. Herzlichen Glückwunsch …

 

Autor: Manuel Lehbrink

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