Seit ein paar Jahren kommen nun auch richtige Autos aus Arabien. Zum Beispiel dieses hier

  • wmotors_fenyr_ss_16_01
  • wmotors_fenyr_ss_16_02
  • wmotors_fenyr_ss_16_03
  • wmotors_fenyr_ss_16_04
  • wmotors_fenyr_ss_16_05
  • wmotors_fenyr_ss_16_06
  • wmotors_fenyr_ss_16_07
  • wmotors_fenyr_ss_16_08
  • wmotors_fenyr_ss_16_09
  • wmotors_fenyr_ss_16_10

Die Araber haben eigentlich eher den Ruf von Ölproduzenten, doch seit ein paar Jahren gibt es auch Autos aus dem Nahen Osten. Autos, die den Namen verdienen. Sie kommen von W Motors, dem einzigen arabischen Hersteller von Supersportwagen.

Es muss also Scheichs geben, die nach einer Diät die Goldringe von ihren Fingern bekommen haben und in einen solchen Donnerkeil hineinpassen. Denn sonst hätte sich W Motors verrechnet, es hätte keinen Sinn, den Fenyr SuperSport auf der Dubai International Motor Show (10. bis 24. November 2015) vorzustellen.

Aber keine Sorge, W Motors kennt sich aus mit Arabern, die Firma stammt aus Beirut: Im Sommer 2012 strömte die High Society des Libanon zusammen, um die erste Kreation der Marke zu sehen, den Lykan HyperSports. Es handelte sich nur um ein paar Skizzen, doch das erste arabische Hypercar wurde wenig später Realität. Ganze sieben Stück von dem 770 PS starken Boliden wurden produziert. Die Rolle seines Lebens spielte der Lykan in dem Film "Fast & Furious 7" sowie diversen Videospielen.

Wie der Lykan ist auch der neue Fenyr ein kantiger Keil, aber anders als ein Lambo hat er auch ein paar Rundungen bekommen. Darunter steckt deutsche Technik. Denn wie beim Lykan spendiert Porsche-Tuner Ruf den Antrieb. Der Vierliter-Biturbo-Boxer ist als Mittelmotor montiert und liefert Zahlen wie aus tausendundeiner Nacht: 900 PS und 1.200 Newtonmeter Drehmoment.

Mit einer Standardsprintzeit von 2,7 Sekunden ist der Fenyr ein Zehntel schneller als der BAC Mono und der Nissan GT-R. Und die Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h kann wohl nur austesten, wer einen eigenen Flughafen zur Verfügung hat. Offenbar hat der Hersteller aber keine Angst, das Auto könnte abheben, denn es ist in Leichtbauweise aufgebaut.

Der Fenyr ist günstig, es gibt ihn schon ab 1,7 Millionen Euro. Das heißt, ihr müsst nicht so reich sein wie für den Lykan, für den ihr 3,2 Millionen locker machen müsst.

25 Stück soll es geben. Zu Gesicht bekommen werdet ihr den Fenyr also eher im Film als auf der Straße. "Fast & Furious 8" ist für das Frühjahr 2017 angekündigt ...

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang