Der Baby-Range-Rover verliert das Dach und Cabrio-Fans die Fassung ...

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Obwohl ein Range Rover Evoque soviel kostet wie drei Dacia Duster, ist er ein unglaublich beliebtes Kompakt-SUV. Ihr werdet es kaum glauben, aber Land Rover hat mittlerweile fast eine halbe Million Einheiten verkauft.

Warum? Na, schaut ihn euch einfach mal an. Der Evoque sieht fantastisch aus – egal ob als Drei- oder Fünftürer – und das sage ich, obwohl ich keine Besserverdiener-Hausfrau aus den Hamptons bin ...

Der Evoque hat aber ein großes Problem: sein Dach. Also eigentlich ist sein Dach nicht wirklich ein Problem, sondern eher die Linie des Dachs. Wenn ihr schon einmal mit einem der kleinen Brit-SUVs unterwegs wart, werdet ihr bemerkt haben, wie schlecht die Aussicht nach hinten ist.

Das ist jetzt vorbei, denn Land Rover krönt den Bestseller endlich mit einer Cabriovariante.

Gerry McGovern, Land Rover Design- und Kreativ-Direktor, meint: „Das Range Rover Evoque Cabriolet ist ein Auto für jede Jahreszeit. Sein einzigartiges Design und seine hochentwickelte Technik machen es zu einem höchst attraktiven neuen Mitglied der Range Rover-Familie.“

Deshalb blieb das Stoffdach der Linie des dreitürigen Evoque treu. In 18 Sekunden könnt ihr die automatische Stoffmütze bündig im Heck verschwinden lassen – in 21 Sekunden ist sie wieder geschlossen. Vorhang … ähm, Dach auf und zu für das Range Rover Evoque Cabriolet. Beides funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 48 km/h.

Bei den Motoren gibt es keine großen Überraschungen: Zum Einsatz kommen die bereits bekannten Evoque-Triebwerke: Wir sprechen von Vierzylinder-Aggregaten in Benzin- und Diesel-Ausführung. Die beiden Zweiliter-Diesel-Varianten leisten 150 und 180 PS, das Benzin-Derivat ist mit 240 PS bestellbar. Alle sollten reichen, um die gänzlich offene Geländekonkurrenz – die es nicht wirklich gibt – zu beeindrucken.

Aber der offene Evoque hat noch andere Features, die ihr bei vielen Cabrios vergeblich suchen werdet: Ihr bekommt ein System für Wasserdurchfahrten, ein variables Allradsystem und eine Offroadsteuerung. Dagegen wirkt die Neunstufenautomatik fast schon normal und langweilig.

Okay, der Gepäckraum für all die Sachen, die ihr abseits der Zivilisation benötigt – zum Beispiel die Jagdausrüstung –, musste von 420 auf 251 Liter schrumpfen, doch dafür könnt ihr wegen des fehlenden Daches auch Palmen oder Dirk Nowitzki auf die Rückbank setzen.

Das Cockpit unterscheidet sich nicht wesentlich von den geschlossenen Verwandten und wer individualisieren möchte, kann individualisieren. Egal ob Lederausstattung, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Zweizonen-Klimaautomatik, ein 10,2-Zoll-Touchscreen (InControl Touch Pro) oder ein 380-Watt-Soundsystem. Ihr sagt es.

Wirklich Portemonnaie-freundlich ist das Evoque Cabrio übrigens nicht. Los gehts bei 51.200 Euro. Aber was für das Tagesgeldkonto schlecht ist, ist gut für andere Sachen und so sieht die Zukunft für die großen Hüte der britischen Lordschaft einfach prächtig aus …

 

 

Autor: Manuel Lehbrink

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