Der Texas-Tuner meint, Hyper-Elektroautos seien möglich und bestätigt dazu, dass wir 2017 mit dem F5 rechnen können

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Mach dich gefasst … Welt: Hennessey zieht einen vollelektrischen Venom GT in Betracht.

Als wir auf der SEMA Show in Las Vegas mit John Hennessey sprachen, sagte dieser, dass ein potenzielles Elektro-Hypercar „sehr bald Realität sein wird“.

„Wir ziehen es in Betracht, etwas mit Elektrizität zu machen“, sagte Hennessey. „Wir haben es uns angeschaut und ich habe Freunde auf diesem Gebiet. Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass die Batterien leichter und leistungsfähiger werden. Aber ich denke, lange wird es nicht mehr dauern.“

Das Gewicht ist der Schlüssel. Er ist nicht daran interessiert, sich mit einem 2200 Kilogramm schweren Elektroauto mit Tesla anzulegen. Es würde einfach „keinen Sinn“ machen. Darüber hinaus kann er sich nicht für Hybride begeistern. Obwohl John zugibt, dass andere Hypercar-Hersteller gute Technologien entwickelt haben, wird ein Venom GT wohl hybridfreie Zone bleiben.

„Ferrari, Porsche und McLaren haben jeweils großartige Arbeit auf dem Gebiet der Hybridtechnologie geleistet, aber daran habe ich kein Interesse“, sagte er. „Ich werde den Venom nur mit Verbrennungsmotor oder als vollelektrische Version machen.“

Der aktuelle Venom ist bereits eine Ansage. Angetrieben von einem Siebenliter-Twinturbo-V8 aus dem Hause GM, erreicht der GT Leistungswerte von bis zu 1471 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von über 430 km/h.

Und weil wir jetzt die Aufmerksamkeit von Hennessey hatten, haben wir versucht, noch einige Informationen über den Venom-Nachfolger herauszukitzeln: den F5.

Wie ihr euch vielleicht erinnert, wird dieser der Herausforderer des kommenden Bugatti Veyron und des Koenigsegg Regera sein. Man sagte uns, dass die Technik des Venom in das neue Auto weitergetragen wird, es allerdings ein eigenes Chassis, ein Carbon-Monocoque und mehr Platz im Innenraum bekommen soll. Beim Leergewicht wird sich der F5 laut John etwas über den 1244 Kilogramm des Venom einpendeln.

Hennessey hat noch keine genauen technischen Daten des F5. Man will abwarten, wie viel Power der neue Bugatti hat.

Derzeit ist die Firma damit beschäftigt, einen Prototypen auf die Beine zu stellen. Die ersten Tests sollen nächstes Jahr beginnen und die Chancen, bei diesen Probefahrten ein verhülltes Modell auf dem Nürburgring anzutreffen, sollen gewaltig sein.

Ein 1:1-Modell des F5 erwarten wir auf dem Autosalon in Genf 2017. Und den Elektro-Venom? Wahrscheinlich noch später ...

 

Autor: TopGear

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