Signalisiert dieses 456-PS-SEMA-Showcar das Ende der Burnouts, wie wir sie kennen?

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Auf der diesjährigen SEMA Show in Las Vegas (3. bis 6. November 2015) würzt Dodge das gute alte V8-Muscle-Car-Rezept mit einer ungewöhnlichen Zutat nach: Allradantrieb.

Ihr habt richtig gelesen, ein Muscle Car mit 456 PS, das die Antriebskraft zwischen allen vier Rädern verteilt. Warum? Das Auto dürfte damit irgendwie alltagstauglicher werden und an Performance-Fähigkeiten könnte es auch gewinnen. Aber damit nicht genug, denn der Wagen ist ein Test von Mopar, um zu schauen, wie diese Allrad-plus-Muscel-Car-Idee bei euch so ankommt.

Auch wenn der Challenger GT AWD wie ein normaler Challenger aussieht, das Ausstellungsstück besteht tatsächlich aus drei verschiedenen Modellen, die in einem einzigen zusammengewürfelt wurden. Dodge hat das Allradsystem aus dem Charger-Polzeiauto genommen und die neue Achtgang-Automatik stammt aus dem Chrysler 300. Beides wurde anschließend in die Challenger-Karosse gestopft. Aber es handelt es sich nicht um eine normale Challenger-Karosserie, sondern um eine mit breiteren Hüften, ausgestellten Radhäusern und einer breiteren Spur.

Der bestimmenden Farbton, der auf dem Äußeren und im Inneren zu finden ist, hört auf den schnuckeligen Namen „Destroyer Grey“. Dazu kommen schwarze Akzente und orangefarbene Pinstripes. Das gesamte Auto sitzt darüber hinaus etwas tiefer als der Heckantrieb-Challenger. Die Tieferlegung soll nicht nur optisch was hermachen, sondern auch die Handling-Eingenschaften optimieren. Für mehr Kurvenspaß sind außerdem die Verstrebungen am Vorder- und Heckwagen verstärkt worden.

„Andere Hersteller nutzen den Allradantrieb schon lange, um die Performance ihrer Fahrzeuge zu verbessern“, erklärt uns Todd Beddick, Mopar-Chef für Zubehör und Performance. „Wir gehen jetzt in die erste Testphase.“

Weniger Experimente machte man beim Antrieb: Das Auto wird von dem guten alten 5,7-Liter-Hemi-V8 angetrieben, der mit einem Mopar-Upgrade versehen wurde. Dieses sorgt mit überarbeiteten Zylinderköpfen, neuen Luftein- und Abgasauslässen sowie einem strömungsoptimiertem Katalysator für einen Leistungszuwachs von 75 PS. Schön und gut, aber wir wissen, was ihr seit Beginn dieses Artikels wissen wollt: „Wie zur Hölle sollen wir mit diesem Allradantrieb-Ami bloß Donuts machen oder Driften?“

Nun ja, Ken Block hat uns mit seinem Hoonicorn-Mustang bereits bewiesen, dass sich Donuts, Drifts und Allradantrieb nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Das gleiche soll für diesen Challenger gelten, wie uns ein Insider berichtete.

Denkt doch nur einmal darüber nach, wie es wäre, wenn dieses Setup irgendwann mit einem 707-PS-Hellcat-Motor bestellbar wäre … das wäre ein Hoonicorn zum halben Preis. Doch eine Frage bleibt bestehen: Hat Dodge mit dem Challenger GT AWD ein ungeschriebenes Muscel-Car-Gesetz gebrochen oder nicht?

 

Autor: TopGear

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