Ist diese viertürige Studie das Vorspiel zum neuen Lexus LS?

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Es besteht die Möglichkeit, liebe TopGear-Leser, dass ihr nicht gerade platzt vor Neugier, wie der kommende Lexus LS aussehen wird. Jedenfalls war der LS immer eine große Limousine mit viel Understatement – und zwar so viel Understatement, dass er im Verkehr fast unterging. Doch das ändert sich künftig.

Auf der Tokyo Motor Show (29. Oktober bis 8. November 2015) rollt Lexus die Studie LF-FC ins Scheinwerferlicht. Der Wagen ist niedriger, schnittiger und hat mehr Fleisch auf den Hüften als je eine Lexus-Limousine zuvor.

Er ist eine „fortschrittliche Luxus- und Hightech-Vision für die nahe Zukunft,“ sagt Lexus-Chef Tokuo Fukuichi.

Der Innenraum ist umwerfend. Man kann über eine neue Gestensteuerung mit dem Wagen kommunizieren. Dafür ist das gespenstische Softball-Hologramm auf dem Mitteltunnel zuständig. Der LF-FC kann aber auch mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren, indem er Botschaften auf den Asphalt projiziert. So kann er Autos oder Fußgänger warnen, dass er kommt, oder sie vorbeiwinken – wie höflich!

Die Fußgänger werden das Auto aber nicht hören, denn er fährt geräuschlos – elektrisch mit Strom aus Brennstoffzellen. Daher der Name: Alle Lexus-Studien beginnen mit den Buchstaben LF (Lexus Future) und FC steht für die Brennstoffzelle (Fuel Cell). Genau wie Toyota es immer macht, sagt nun auch Lexus, dass die Brennstoffzelle in fünf Jahren kommt. Könnte sie in den nächsten LS kommen?

Nun, die Studie hat ein sehr interessantes Packaging. Der gesamte Brennstoffzellen-Stack inklusive Elektronik wurde unter die Haube gequetscht – dahin, wo beim aktuellen LS (und fast jedem anderen Auto) der Motor ist. Es gibt einen Wasserstofftank zwischen den Vordersitzen. Ein weiterer Tank liegt quer vor der Hinterradaufhängung, wo sich sonst der Benzintank befindet. Und die Hybridbatterie ist vor dem Kofferraum untergebracht, wo sie auch beim LS600h steckt.

Mit anderen Worten, der kommende LS könnte einfach sowohl als Benzinhybrid als auch mit Brennstoffzellen verkauft werden.

Wie jede neue Luxuslimousine, kann der Wagen schon in hohem Maße autonom fahren. Aber angeblich lässt er sich auch gut von Menschen fahren, dank einer guten Gewichtsverteilung und dem Antriebssystem. Die Hinterräder werden von einem starken, aber kompakten E-Motor angetrieben. Vorne kriegt jede Ecke ihren eigenen kleinen Radnabenmotor. So ergibt sich Allradantrieb und ein Torque Vectoring wird möglich.

Zurück zu Fukuichi: „Wir arbeiten an einem neuen Lexus-Kapitel. Dieses Auto weist die Richtung, in die wir uns bewegen.“

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