Eine 360 PS starke Zwischenlösung für Unentschlossene

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Wen haben wir denn hier?

Das ist der neue Macan GTS, den Porsche zur Tokyo Motor Show (29. Oktober bis 8. November 2015) mitbringt. Dort dürfte er unter den vielen Kei-Cars wie ein Sumo-Ringer wirken.

 

GTS sagt mir etwas. Was bedeutet es?

Das Kürzel selbst bedeutet „Gran Turismo Sport“. In den verschiedenen Porsche-Baureihen markiert der GTS die Mitte zwischen den „normalen“ S-Versionen und den richtigen heftigen Modellen wie dem GT3 beim 911 oder den Turbos bei Cayenne und Panamera.

 

Und was heißt das für den Macan GTS?

Er bietet 20 PS mehr Leistung als der Macan S, also 360 PS. Hinzu kommen 500 Newtonmeter maximales Drehmoment. Damit liegt der GTS zwischen den 340 PS des S und den 400 PS des Turbo. Erwartet aber keinen hochdrehenden Sauger: Die technische Basis ist der Dreiliter-V6-Biturbo des Macan S. 

 

Klingt gut. Ich will mehr Infos!

Im GTS-Paket von Onkel Porsche findet ihr auch das PDK-Doppelkupplungsgetriebe und ein „Traction Management“, was die Allradkraft zwischen den Achsen jongliert. 5,2 Sekunden braucht der Macan GTS auf 100 km/h, wenn ihr dem Verkäufer „Sport-Chrono-Paket“ ins Ohr haucht, sogar nur glatte fünf. Ach ja, die Spitze: 256 km/h. 

 

Das ist alles?

Natürlich nicht. Schließlich muss Porsche die fast 14.000 Euro Aufpreis des Macan GTS zum S-Modell irgendwie rechtfertigen. Deshalb gibt es für eure (hoffentlich) sauer verdienten 73.400 Euro ein um 15 Millimeter tiefer gelegtes Fahrwerk und mattschwarz lackierte 20-Zöller im RS-Spyder-Design. Ebenso inklusive: eine Sportabgasanlage, GTS-Sportsitze und viel Alcantara im Innenraum. Außen pinselt Porsche den Macan GTS viele Akzente schwarz an. Ein Sport-Design-Paket ist serienmäßig. 

 

Das lohnt sich ja richtig!

Jein. Einerseits punktet der Macan GTS mit seiner besonderen Optik. Andererseits ist der deutlich stärkere Macan Turbo noch nicht einmal 9.000 Euro teurer. Wir verweisen zur Lösung an die Abteilung „Zwiespalt“.   

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