Schmachtet ihr nach dem Zurück-in-die-Zukunft-Tag nach einem Edelstahl-Sportwagen? Dann folgt uns jetzt ...

  • delorean

Falls ihr kürzlich im Internet unterwegs wart, seid ihr wahrscheinlich von der Flut von Zurück-in-die-Zukunft-Verweisen hinweggespült worden. Heute gehts damit munter weiter, sorry.

Ein Tag, der wichtige Filme für Autoaffine feiert, verdient eine Fortsetzung. Ohne die Film-Trilogie hätte der DeLorean keine so zentrale Rolle in der weltweiten Autokultur eingenommen.

Es macht euch also niemand einen Vorwurf, wenn ihr den gestrigen Tag mit dem Zusammenkratzen eurer Barschaft und immer neuen Überschlagsrechnungen verbracht habt. Wenn ihr euch Docs zeitreisenden, flügelbetürten Sportwagen kaufen wollt, haben wir hier alles, was ihr wissen müsst.

Gutes

Fangen wir mit dem Positiven an: Der DMC-12 berauscht noch immer mit seinem Aussehen. Ganz wie damals in den Achtzigern. Immerhin alles aus Edelstahl. Wenn er auch sehr achtziger ist, so gibt es wenige Ikonen, die sofort wie er von jedem erkannt werden.

Und dann erst der Preis. Es gibt ständig einige der 9000 gebauten DMC-12 zu kaufen. Die Preise liegen zwischen 35.000 und 45.000 Euro für ein fahrfertiges Exemplar. Das ist gerademal im Bereich eines Golf R und wer mag, schafft es sicherlich auch, einen Mini so teuer zu konfigurieren.

Da der DeLorean, sagen wir mal, eine ganz spezielle Wahl ist, wurden die Autos meist sehr pfleglich behandelt. Dafür dass sie schon drei Jahrzehnte alt sind, halten sich die Laufleistungen in Grenzen.

Angetrieben von einem Renault V6-Benziner, gekoppelt an eine Automatik oder ein Schaltgetriebe, ist die Technik absolut standard. Rechnungen über Plutonium gab es nur im Film.

Schlechtes

Der DMC-12 hat keinen Flux-Kompensator und kommt auch nicht mit einem hilfsbereiten Doc im Kittel. Also keine Hilfe bei der Wartung und keine Zeitreisen.

Das ist nicht das Ende vom Trauermarsch. Auf die Entstehungsgeschichte gehen wir lieber erst gar nicht ein. Aufgrund des ein oder anderen Stolpersteins in der Geschichte des DeLorean ist das Endprodukt nicht ganz so gut, wie von John DeLorean gewünscht.

Die Leistung des V6-Motors enttäuscht: Sie liegt bei mageren 132 PS, das Automatikgetriebe hat ganze drei Gänge und null bis 100 braucht zirka zehn Sekunden. Ein Ampelrennen gegen einen beliebigen Diesel-Mittelklasse-Wagen wäre auf jeden Fall keine gute Idee. Genauso der Versuch, auf einem Parkplatz die benötigte Geschwindigkeit für einen Zeitsprung zu erreichen.

Auch wenn viele Exemplare gut behandelt wurden, waren Unregelmäßigkeiten bei der Produktion gang und gäbe. So wird erzählt, dass die komplizierten Türen gerne auf ihrer geschlossenen Stellung beharren. Nichts für Klaustrophobiker also.

Man sollte zudem auf Grau stehen.

Sollte ich mir nun einen kaufen?

Rein objektiv gesehen ist der DMC-12 eher als unzulänglich zu bezeichnen. Jedoch ist kein anderes Auto ein solcher Blickfang, selbst für Leute, denen Autos mehr als egal sind. Er ist so sehr Ausstellungsstück wie Transportmittel.

Sein Kultstatus sorgt dafür, dass man das Auto anscheinend ohne Probleme zu dem machen kann, was das Design schon immer versprach. Auch ein Monstertruck ist möglich, wenn man besonders auffallen will.

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