Der kleine Oben-Ohne-Racker geht in Runde drei

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Da ist es nun, das neue Mini Cabrio. Optisch ist es ja keine wirkliche Revolution. Aber das ist für euch als Fans auch nicht entscheidend. Ihr wollt damit einwandfrei die Münchner Leopoldstraße auf- und abfahren, ihr wollt gesehen und erkannt werden, und wenn ihr am Eiscafé Venezia aussteigt, soll eure Partnerin nicht rot werden. Das dürfte klappen.

Was eure Partnerin ebenfalls interessieren wird, sind zehn Zentimeter mehr Länge. Und mehr Breite. Für mehr Spaß hinten. Ihr braucht eure Freunde künftig nicht mehr nach der Länge ihrer Oberschenkel auszuwählen, und ihre Kniescheiben werden nicht mehr ganz so schlimme Beulen in den Vordersitzlehnen hinterlassen.

Wenn ihr Bier, Konserven und Klamotten in den Urlaub mitnehmt, werdet ihr euch über den Kofferraum freuen. Davon gibt es nun gleich ein Viertel mehr als bisher. Jetzt sind es 215 oder bei offenem Verdeck 160 Liter. Ein Kombi wird also noch nicht aus dem Cabrio, aber ihr werdet um jeden Kubikzentimeter froh sein. Oder ihr verzichtet auf eure sogenannten Freunde und klappt lieber die Rücksitze um, damit genug Platz ist für all eure Maniküre-Utensilien, Bartpflege-Accessoires und Sportgeräte.

Für alle, denen eine einfarbige Mütze zu langweilig ist, weben die Briten erstmals einen Union-Jack ins Verdeck ein. Als echte Männer klappt ihr das Ding aber natürlich schon im Januar beim ersten Sonnenstrahl auf. Mit dem „Always Open Timer“ messt ihr die offen gefahrenen Minuten, und könnt dann schon im Februar ein paar Stunden vorweisen.

Beruhigend für alle, die jetzt schon schlottern: Wenn euer Näschen zu tropfen beginnt, könnt ihr das Verdeck bis Tempo 30 auch während der Fahrt schließen. Beginnt damit, bevor sich Eiszapfen bilden und rechnet 18 Sekunden dafür ein. Eine neue Funktion von Mini Connected (einer App fürs Handy) unterstützt euch bei der Entscheidung: Es ermittelt aus aktuellen Wetterdaten die Niederschlagsneigung und fordert bei Gefahr via Smartphone-Nachricht dazu auf, das Dach zu schließen.

Das fehlende Metalldach macht das Cabrio im Schnitt etwa 120 Kilo schwerer. Das sollte man bei der Motorenwahl bedenken. Anfangs gibt es zwei Benziner und einen Diesel. Der Cooper hat den hervorragenden 136-PS-Dreizylinder, der Cooper S einen Zweiliter-Vierzylinder mit 192 PS und der Cooper D den 116 PS starken Dreizylinder-Diesel das kennt ihr vom Dreitürer.

Wenn ihr das neue Mini Cabrio ausprobieren wollt, dann begebt euch ab 5. März 2016 zum Händler. Wer es ernst meint, sollte einen Kontostand von mindestens 23.950 Euro vorweisen können. Das ist überraschenderweise kaum mehr, als für die alte Version verlangt wurde. Mehr Blechzentimeter und mehr PS für euer Geld also. Trotzdem zu viel? Dann schnappt euch ein DS 3 Cabrio, bitte mindestens mit 110-PS-Turbo, dafür löhnt ihr aber auch schon 22.090 Euro. Oder wenns sportlicher sein darf, nehmt den neuen Mazda MX-5 für knapp 23.000 Euro.

Autor: Stefan Leichsenring

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