George Miller bestätigt TopGear: Mehr Auto-basiertes Chaos ist auf dem Weg

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Womöglich wollt ihr euch erst setzen (am besten in einem abgedunkelten Raum), bevor ihr das hier lest. Der Regisseur von „Mad Max: Fury Road“ hat TopGear bestätigt, dass er zwei weitere Max-Filme in der Pipeline hat. Und sie kommen in Bälde.
 
George Miller erzählte uns, es sei ein sehr langer und beschwerlicher Prozess gewesen, Fury Road auf die Leinwand zu bringen. Und, dass am Ende sehr viel mehr Material für sehr viel mehr Auto-basiertes Gemetzel vorhanden war.
 
„Dieser Film [Fury Road] bekam in einem Jahrzehnt dreimal grünes Licht und musste dreimal eingestampft werden“, sagte Miller. „Wir drehten 2001 mit Mel Gibson, aber dann kam der 11. September und der US-Dollar kollabierte gegenüber dem australischen Dollar um beinahe 30 Prozent. Quasi übernacht verloren wir diese Menge an Budget.“
 
Also wurde der 2001er-Film vorübergehend zu den Akten gelegt, Miller verabschiedete sich, um „Happy Feet“ zu machen – ja, echt jetzt – und kehrte anschließend zu Max zurück. Aber dann passierte Regen.
 
„Wir wurden aus Australien förmlich herausgespült“, sagte Miller. „In der Wüste regnete es das erste Mal seit 15 Jahren und wir zogen weiter nach Namibia im Süd-Westen Afrikas. Aber während dieses Prozesses hatten wir uns so tief in die Hintergrundgeschichte eingegraben – nicht nur die der Charaktere, auch die eines jeden einzelnen Fahrzeugs. Wie die Lenkräder zu religiösen Artefakten wurden und all das Zeug.“
 
„Ohne, dass wir uns absichtlich darum bemüht hätten, standen wir plötzlich mit zwei verschiedenen Drehbüchern da“, ergänzt er. „Wir sprechen aktuell mit dem Studio [Warner Bros], aber welche der zwei Geschichten als nächste umgesetzt wird, kann ich noch nicht sagen.“
 
Was Miller aber sagte, ist, dass es beim nächsten Mad Max, den er mache, nicht mehr so zügellos zugehen dürfe. „Bevor ich nochmal sowas wie das hier mache, mache ich einen kleinen Film ohne Special Effects. Einfach nur, damit es schneller geht. Wir drehten Fury Roads in acht Monaten … das ist sehr viel. Jeden Tag in dieser Hitze und dem Staub und dann die ganzen Stunts, es laugt aus. Zwei weitere sind geplant, aber irgendwann in der Zukunft.“
 
Also, da habt ihrs. Wenn ihr zwei Stunden lange, über die Maßen laute Autoszenen mit unzähligen Explosionen und viel Geschrei mögt, die zufällig in etwas eingepackt wurden, das aussieht wie ein Film, dann habt ihr richtig Glück. Und gemessen daran, wie unglaublich bombastisch Fury Road ist, kann ich nur sagen: Her mit der köstlichen Sause ...

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